Abo
  • Services:

Zwischen Verbraucherschutz und Datensammelwut

Allgemein wurde Kritik an der fehlenden Vermittlung von Online-Kompetenz in den Schulen geübt. In den Schulbüchern seiner Kinder würde zwar "alles über die alten Römer" stehen, aber nichts über das Internet, beklagte Billen. Heike Troue vom Verein "Deutschland sicher im Netz" forderte, dass die Schulen den Kindern "IT-Grundwissen und ein Grundwissen über Sicherheit" vermitteln müssten. Dazu sei beispielsweise der zunehmend verbreitete Nachmittagsunterricht ein guter Platz. Der Verein stelle dafür einen Medienkoffer bereit, der im Internet bestellt werden kann. Um den Schülern vorzuführen, welche Risiken die bedenkenlose Veröffentlichung von persönlichen Daten im Internet birgt, schlug sie vor, die Schüler "sich gegenseitig googeln" zu lassen. Die Ergebnisse könnten dann vor der Klasse präsentiert werden, was vielleicht einen heilsamen Schock auslöse.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. BAUER Maschinen GmbH, Aresing

Ibrahim Karasu vom Bundesverband deutscher Banken musste harsche Kritik für die mangelnde Sicherheit der Online- und Offline-Angebote der Banken einstecken. So berichtete der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar, dass Unbefugte mehrfach von seinem Konto kleinere Beträge abgebucht hätten - und fügte hinzu, er habe das Geld nach Reklamation zurückerhalten. Bei der Nachforschung, wie es dazu hatte kommen können, erfuhr er, dass die Kontonummer ausreiche, um von einem Bankkonto Geld abzubuchen. Die Banken, so empörte sich der oberste Datenschützer, prüften nicht einmal nach, ob der Name des Kontoinhabers richtig sei.

Karasu entschuldigte dieses Vorgehen mit der notwendigen Abwägung zwischen Kosten und Sicherheitsgewinn einer solchen Nachprüfung. Da viele Unternehmensbezeichnungen immer wieder falsch geschrieben würden, sei der Name zur Nachprüfung ungeeignet. Im Übrigen hätten die Kunden ja die Möglichkeit, unberechtigte Abbuchungen innerhalb von sechs Wochen stornieren zu lassen. Das zu Unrechte abgebuchte Geld würde erstattet. Allerdings sei der "Betrugsanteil bei Lastschrift minimal". Auf dem Podium und im Publikum fand Karasus Position keine Zustimmung. Die Banken, so der Tenor, verlagerten damit "ihre Kontrollpflichten auf die Kunden", und das sei "nicht nachvollziehbar". [von Robert A. Gehring]

 Zwischen Verbraucherschutz und Datensammelwut
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 83,90€
  3. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen

Der kleine... 13. Feb 2008

Für den kleinen Datenhunger zwischendurch.

MehrLesen 13. Feb 2008

"[...] Dabei kritisierten sie Unternehmen, die unkontrolliert Daten von Kunden sammeln...

BSDDaemon 13. Feb 2008

Und die sammeln keine Daten? Wer ist denn so naiv das zu glauben?


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /