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Neue Testversion von Suns Projekt Indiana

"OpenSolaris Developer Preview 2" für x86 veröffentlicht. Sun hat eine neue Vorabversion seiner OpenSolaris-Distribution "Projekt Indiana" veröffentlicht. Ziel dieses Projektes ist es, OpenSolaris einfacher nutzbar zu machen. Die neue Version enthält nun direkt eine Java-Laufzeitumgebung und es sind eine Reihe neuer Pakete zur Nachinstallation verfügbar.
/ Julius Stiebert
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Wie schon die erste Entwicklerversion (siehe Bericht "Projekt Indiana: Suns Linux-Alternative im Kurztest"), kommt das "OpenSolaris Developer Preview 2" in Form einer Live-CD mit Installationsmöglichkeit für x86-Rechner daher. Die neue Version setzt auf die Codebasis Nevada Build 79b. Zudem sind laut Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) einige Verbesserungen an der Paketverwaltung enthalten: Pkg soll nun den Fortschritt einer Installation anzeigen und Pakete verifizieren können. Des Weiteren sind inkrementelle Katalog-Updates möglich.

Als neue System-Shell wird nun Ksh93 eingesetzt, für normale Nutzer bleibt Bash die Voreinstellung. Auf der Live-CD ist zudem nun JRE als Java-Laufzeitumgebung enthalten – dies fehlte zuvor. Über pkg.opensolaris.org(öffnet im neuen Fenster) stehen zudem weitere Anwendungen zur Installation bereit, die man vorher noch vermisste, darunter OpenOffice.org in der Version 2.3.1.

Auf der Live-CD sind nun zusätzlich unter anderem Treiber für Nvidia-Grafikkarten, AMDtek- und AMD8111-Netzwerkkarten sowie Treiber für Ralinks RT2500-WLAN-Adapter enthalten. Darüber hinaus wurden die üblichen Fehler korrigiert. Die neue Vorabversion steht beim OpenSolaris-Projekt zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, der Einsatz empfiehlt sich aber auch weiterhin nur für Experimentierwillige.


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