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Kinder und Jugendliche sind im Internet weiterhin gefährdet

Das Social Networking scheint dabei die Kinder und Jugendlichen dazu zu animieren, anderen Persönliches mitzuteilen. In Irland etwa gaben die 10- bis 20-Jährigen freimütig ihre E-Mail-Adresse (79 Prozent) oder ihr Geburtsdatum (49 Prozent) weiter. Zumindest mit der Mobilnummer (12 Prozent) und ihrer Adresse (8 Prozent) gingen sie vorsichtiger um. Vor dem Boom des Social Networking waren sie jedoch zurückhaltender: 2006 gaben 28 Prozent der 9- bis 16-jährigen Iren ihre Namen und gerade mal 27 Prozent ihre Mailadresse weiter.

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Gleichzeitig berichten die jugendlichen Surfer auch, dass sie in unangenehme oder verstörende Situationen verwickelt wurden. So gaben 27 Prozent der jungen Iren an, Fremde im Internet hätten sie nach ihren Daten gefragt. In der früheren Studie waren es nur 19 Prozent gewesen. In Polen wurde mehr als jede zweite Teenagerin (56 Prozent) ungewollt online in Konversationen über Sex verwickelt. 17 Prozent der Belgier zwischen neun und zwölf Jahren fühlten sich online bedroht. 44 Prozent der deutschen Mädchen und 30 Prozent der Jungs machten unerfreuliche Erfahrungen in Chaträumen.

Die Initiative, die an der London School of Economics and Political Science (LSE) angesiedelt ist, schließt daraus, dass Kinder und Jugendliche dringend Rat und Anweisungen bei ihren Online-Aktivitäten brauchen. Die Autoren der Studie rufen deshalb die Betreiber der Social-Networking-Sites auf, ihre jugendlichen Nutzer über den Schutz ihrer Privatsphäre aufzuklären und ihnen klarzumachen, welche Folgen die Weitergabe persönlicher Daten haben kann. "Kinder und Jugendliche sind sehr erfreut über die Möglichkeiten, die ihnen das Internet, vor allem das Social Networking, eröffnet. Viele von ihnen geben aber persönliche Daten heraus, ohne darüber nachzudenken, wer diese Daten sehen kann", sagt Sonia Livingstone, Direktorin von EU Kids Online und Professorin am Institut für Kommunikationswissenschaft der LSE. "Daraus resultierte ein beträchtliches Maß an Schikane, Belästigung und unerwünschten sexuellen Botschaften, die einige sehr erschreckt haben."

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Bibabuzzelmann 14. Feb 2008

Kinder und Jugendliche sind im Internet weniger gefährdet als im Ghetto, dem Club, der...

raccoon 13. Feb 2008

ne oder? man wenn du willst leih ich dir ma meine ei** und dann lass den das nochma...

svvc 13. Feb 2008

Wo führt das hin?

shalalalala 13. Feb 2008

Ein bisschen Hype muss sein, oder? Bei PBS.org einfach mal nach "cyber bullying" oder...

Fatiff 13. Feb 2008

Hallo, ich bin gegen die Voratsdatenspeicherung und jeden Trojaner, aber eine e...



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