Studie: Red Hat und Ubuntu in Führung
Alfresco, Anbieter eines freien Enterprise-Content-Management-Systems, hat für sein neues Open-Source-Barometer zwischen Juli und Dezember 2007 insgesamt 35.000 Mitglieder der Alfresco-Community befragt – und ist damit auch nicht repräsentativ. Gefragt wurden sie unter anderem nach ihren Präferenzen bei Betriebssystemen, Applikationsservern, Datenbanken, aber auch bei Office- und Virtualisierungssoftware.
Wie schon im ersten Barometer zeichnete sich ab, dass Anwender Programme unter Windows evaluieren, dann aber produktiv auf Linux einsetzen. Bei den verwendeten Linux-Distributionen konnten sich Ubuntu mit 24 Prozent und Red Hat Enterprise Linux (RHEL) mit 21 Prozent an die Spitze setzen. Während der weltweite RHEL-Einsatz doppelt so hoch ist wie der von Suse Linux, wird Letzteres aber in Deutschland laut Alfresco viermal so häufig wie RHEL verwendet.
Bei Windows führt XP mit 63 Prozent, darauf folgt Windows 2003 mit 28 Prozent – während auf Vista nur 2 Prozent entfallen. Bei den Datenbanken bleibt MySQL deutlich vor Oracle sowie dem MS SQL Server und die Applikationsserver führt weiterhin Tomcat an.
Anders bei der Virtualisierung, hier führt mit VMware (61 Prozent) ein proprietäres Produkt, eine freie Lösung findet bei Alfresco gar keine Erwähnung. Dennoch siegt laut Alfresco Open Source auf jeder Ebene eines Stacks. Während bei Office-Anwendungen Microsoft Office häufiger eingesetzt wird als OpenOffice.org, ist der Studie zufolge der OpenOffice.org-Einsatz in Deutschland und Frankreich doppelt so wahrscheinlich wie in den USA oder Großbritannien.
Offiziell wird Marketingchef Ian Howell die Studie am 13. Februar 2008 auf der JBoss World in Orlando vorstellen.
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