Ubuntu virtualisiert mit KVM

Neue Standardvirtualisierung für "Hardy Heron"

In der Server-Edition der nächsten Ubuntu-Version werden die Entwickler der Linux-Distribution statt auf das verbreitete Xen auf KVM als Virtualisierungslösung setzen. Diese Software nutzt die Funktionen moderner AMD- und Intel-Prozessoren und ist Bestandteil des Linux-Kernels.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Ihre Entscheidung gaben die Entwickler in den wöchentlichen Ubuntu-Nachrichten bekannt. Demnach wird die nächste Ubuntu-Version 8.04 alias Hardy Heron in der Server-Ausgabe KVM (Kernel-based Virtual Machine) als primäre Lösung nutzen. Red Hat und Novell verwenden in ihren Enterprise-Distributionen Xen, auch Ubuntu enthält Xen - welche Priorität diese Software nun aber einnehmen wird, ist derzeit nicht bekannt.

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KVM wurde Ende 2006 vorgestellt und ist mittlerweile im Linux-Kernel zu finden - Xen ist jedoch ebenfalls auf dem Weg dahin. Die Software unterstützt sowohl die Virtualisierung unmodifizierter Gastsysteme mittels der Funktionen moderner Prozessoren als auch Paravirtualisierung, bei der das Gastbetriebssystem angepasst wird.

Zur Verwaltung setzt Ubuntu auf die von Red Hat entwickelte Libvirt, über die entsprechende Managementsoftware KVM ansprechen kann. Die Entwickler hätten verschiedene Lösungen wie VirtualBox, Xen und OpenVZ ausprobiert - KVM habe am besten zu den Bedürfnissen gepasst, begründet Sören Hansen von Ubuntu-Sponsor Canonical die Entscheidung.

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