Neue Xen-Version von Citrix
Die Skalierbarkeit in der neuen XenServer-Variante wurde laut Citrix gesteigert, was unter anderem darauf zurückzuführen sein soll, dass nun die "Rapid Virtualization Indexing" (früher "Nested Page Tables") in neuen AMD-Prozessoren genutzt werden kann. Damit bekommt eine virtuelle Maschine ihren eigenen Adressraum im Speicher und kann diesen selbst verwalten, was den Hypervisor entlasten soll.
Für das XenAPI, über das Entwickler von Managementsoftware den Hypervisor ansprechen können, stehen nun auch Java-Bindings zur Verfügung. Weitere Verbesserungen gab es bei der iSCSI-Kompatibilität und 10-GBit/s-Netzwerkkarten (Mellanox/Chelsio) werden nun ebenfalls unterstützt. Bei den Gastsystemen können nun Red Hat Enterprise Linux 5, Oracle Enterprise Linux 5 sowie CentOS 5 in den 32- und 64-Bit-Editionen eingesetzt werden und die 32-Bit-Edition von Windows Vista wird ebenfalls unterstützt.
Eine Beta-Version der Software steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die fertige Version soll im März 2008 erscheinen und in drei Editionen verfügbar sein. Deren Preise beziehen sich jeweils auf 2 CPUs und beginnen bei 900,- US-Dollar für die Standard Edition. Die Enterprise Edition kostet 3.000,- US-Dollar, die Platinum Edition 5.000,- US-Dollar – wird aber etwas später fertig als die anderen Varianten.
Neben den XenServer-Produkten wird es künftig die Produktreihe NetScaler geben. Der ehemalige Presentation Server heißt nun XenApp und zusätzlich gibt es XenDesktop als ein Virtual-Desktop-Infrastructure-System, um Windows-Desktops über das Netzwerk an Clients zu liefern.
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