Neue Xen-Version von Citrix

Firma gibt neue Produktnamen bekannt

Citrix hat die erste neue Version seiner kommerziellen Xen-Variante angekündigt, seit das Unternehmen XenSource gekauft hat. Der Citrix XenServer 4.1 unterstützt nun unter anderem Windows Vista als Gastsystem. Bisher ist aber nur eine Beta-Version verfügbar, bis zur endgültigen Veröffentlichung soll es noch einen Monat dauern. Darüber hinaus benennt Citrix einige seiner Produkte um.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Skalierbarkeit in der neuen XenServer-Variante wurde laut Citrix gesteigert, was unter anderem darauf zurückzuführen sein soll, dass nun die "Rapid Virtualization Indexing" (früher "Nested Page Tables") in neuen AMD-Prozessoren genutzt werden kann. Damit bekommt eine virtuelle Maschine ihren eigenen Adressraum im Speicher und kann diesen selbst verwalten, was den Hypervisor entlasten soll.

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Für das XenAPI, über das Entwickler von Managementsoftware den Hypervisor ansprechen können, stehen nun auch Java-Bindings zur Verfügung. Weitere Verbesserungen gab es bei der iSCSI-Kompatibilität und 10-GBit/s-Netzwerkkarten (Mellanox/Chelsio) werden nun ebenfalls unterstützt. Bei den Gastsystemen können nun Red Hat Enterprise Linux 5, Oracle Enterprise Linux 5 sowie CentOS 5 in den 32- und 64-Bit-Editionen eingesetzt werden und die 32-Bit-Edition von Windows Vista wird ebenfalls unterstützt.

Eine Beta-Version der Software steht ab sofort zum Download bereit. Die fertige Version soll im März 2008 erscheinen und in drei Editionen verfügbar sein. Deren Preise beziehen sich jeweils auf 2 CPUs und beginnen bei 900,- US-Dollar für die Standard Edition. Die Enterprise Edition kostet 3.000,- US-Dollar, die Platinum Edition 5.000,- US-Dollar - wird aber etwas später fertig als die anderen Varianten.

Neben den XenServer-Produkten wird es künftig die Produktreihe NetScaler geben. Der ehemalige Presentation Server heißt nun XenApp und zusätzlich gibt es XenDesktop als ein Virtual-Desktop-Infrastructure-System, um Windows-Desktops über das Netzwerk an Clients zu liefern.

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