Vodafone will HSPA+-Daten mit 28,8 MBit/s übertragen

Funk mit mehreren Antennen soll auch UMTS weiter beschleunigen

Vodafone führt erste Tests von "HSPA+" alias "HSPA Evolution" durch, eine Technik, die Daten effizienter als HSPA über UMTS-Netze übertragen soll. Während bei der aktuellen HSPA-Technik bei 14,4 MBit/s Schluss ist, soll sich mit HSPA+ die doppelte Geschwindigkeit erreichen lassen.

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Zusammen mit Ericsson, Huawei und Qualcomm testet Vodafone "HSPA+", womit Datentransferraten von bis zu 28,8 MBit/s erreicht werden sollen. Auch wenn Vodafone allgemein von HSPA spricht, geht es dabei doch um HSDPA, also eine Erhöhung des Downstreams.

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HSPA erlaubt maximal 14,4 MBit/s, wobei hierzulande derzeit nur Angebote bis zu 7,2 MBiT/s kommerziell verfügbar sind. Für den nächsten Schritt reicht die aktuelle Technik also noch aus und Vodafone hat angekündigt, in ersten viel genutzten Bereichen HSDPA mit 14,4 MBit/s ab Ende 2008 einzuführen. Dazu reicht auf Seiten der Basisstationen ein Software-Update aus.

Die höheren Bandbreiten erreicht HSPA+ durch die Nutzung mehrerer Antennen (Multiple Input Multiple Output), ein Weg, der auch bei anderen Funkstandards gegangen wird. Weiterhin kommt bei HSPA+ eine komplexe Modulationstechnik namens "64-QAM HSDPA" zum Einsatz. Um HSPA+ nutzen zu können, bedarf es allerdings neuer Geräte, die den Standard "3GPP Release 7" unterstützen.

Mit den Tests will Vodafone herausfinden, ob HSPA+ geeignet ist, die Lebenszeit von UMTS-Netzen zu verlängern. Parallel dazu experimentiert Vodafone auch mit anderen Ansätzen wie LTE (Long Term Evolution) als Basis für die nächste Mobilfunkgeneration.

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