Abo
  • Services:

Vivane Reding: Preise runter für mobile Datendienste

EU-Kommissarin setzt Mobilfunkanbietern Ultimatum

Die Forderung ist nicht neu - doch auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat EU-Kommissarin Viviane Reding ihre Forderung in einer Rede noch einmal bekräftigt: Die Mobilfunkanbieter sollen ihre Preismodelle so gestalten, dass Datendienste im Ausland nicht erheblich teurer sind als im Inland. Kämen die Anbieter dieser Forderung nicht nach, dann werde sie sie notfalls per Gesetz dazu zwingen.

Artikel veröffentlicht am ,

Reding setzte in ihrer Rede den Mobilfunk-Anbietern eine Frist bis zum 1. Juli 2008. Bis dahin erwarte sie "glaubhafte Preisnachlässe durch die Mobilfunkindustrie", damit sich die Europäer überall im Binnenmarkt wie zu Hause fühlen, "wenn sie ihr Mobiltelefon nutzen, um Textnachrichten zu versenden oder Daten herunterladen." Sie bevorzuge zwar eine Regelung ohne das Eingreifen der EU und der nationalen Regulierungsbehörden. Aber Reding ließ auch keinen Zweifel daran, dass sie eingreifen werde, sollten die Anbieter die Frist verstreichen lassen.

Stellenmarkt
  1. Tomra Systems GmbH, Langenfeld
  2. ENSO Energie Sachsen Ost AG, Dresden

"Ich will ein Ende dieser künstlichen Grenzen zwischen Netzen und Nationen, die sowohl Privat- als auch Geschäftskunden davon abhalten, von dem einen grenzenlosen Markt zu profitieren, den wir unter den 27 EU-Ländern geschaffen haben", appellierte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin.

Dennoch lobte sie in ihrer Rede die Mobilfunk-Landschaft in Europa. Sie glaube, dass hier die nächste Generation von Mobilkommunikation beginne. "Ich spreche von der Verlagerung zum mobilen Internet. Dieser Quantensprung wird nicht von den sich entwickelnden Märkten ausgehen." Dort werde das Gewicht noch eine Weile auf günstigen Telefonen und einfachen Textnachrichten liegen. "Stattdessen wird der Übergang zum mobilen Internet in den entwickelten Märkten stattfinden - erstens indem offene und günstige Internetdienste aufkommen und zweitens, indem mehr günstige Bandbreite zur Verfügung steht. Und es gibt noch ein drittes Element, das, wenn wir es nicht in den Griff bekommen, zu einem fundamentalen Problem wird: Wir brauchen Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit im mobilen Internet", betont Reding.

Der letzte Punkt könne nur gemeinsam von Politik und Industrie angegangen werden. Es gelte, vor allem junge Menschen zu schützen, für die ihr Mobiltelefone ein Symbol von Unabhängigkeit darstelle. Deshalb sei das "Safer Internet Programme" der EU so wichtig. Die Mobilfunkanbieter hätten dazu einen guten Beitrag geleistet, so Reding.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,29€
  2. 39,99€
  3. 4,95€
  4. 99,99€

shalalalala 12. Feb 2008

In der Tat. Es hat schließlich niemand Anspruch darauf, ein Produkt jederzeit billig...

Kann gelöscht... 12. Feb 2008

http://ec.europa.eu/commission_barroso/reding/index_de.htm


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

    •  /