Entwicklerwerkzeuge für Access' Linux-Plattform
Für den zukünftig auf einen Linux-Kernel setzenden PalmOS-Nachfolger "Access Linux Platform" hat Access anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona eine Entwicklungs-Suite vorgestellt. Softwareanbieter bekommen somit die Gelegenheit, bereits Programme für das Betriebssystem zu entwickeln. Laut Access wird die Linux-Plattform bereits seit Anfang 2007 von ausgewählten Softwareunternehmen getestet. Mit der Development Suite wurde laut Access bereits das "Orange Application Package" für Access-Linux entwickelt, das auf den über den Netzbetreiber Orange vertriebenen Smartphones vorinstalliert sein wird.
Die Entwicklerwerkzeuge setzen auf Eclipse; zusätzlich wird Glade 3 verwendet, um die Gtk-Bedienoberflächen zu gestalten. Ferner gehört der "Access Linux Platform Simulator" zu der Sammlung, ein Programm, das unter Linux läuft, um per Debugger nach Fehlern in den geschriebenen Anwendungen zu suchen.
Die Toolchain setzt sich aus GCC, Linker und GDB zusammen. Zusätzlich gibt es das "VirtualPhone Tool", das ein Mobilfunknetz simuliert, um Anwendungen zu testen, die Dienste wie Telefonie verwenden. Header und Bibliotheken gehören ebenfalls zur Development Suite und auch eine Scratchbox ist zum Cross-Compiling für die ARM-Plattform enthalten. Dokumentationen und API-Referenzen sollen Entwicklern die Arbeit zusätzlich erleichtern.
Die Development Suite steht ab sofort über das neu eingerichtete Access-Entwicklernetzwerk(öffnet im neuen Fenster) für registrierte Anwender zum Download bereit. Hier gibt es darüber hinaus ein Garnet VM Compatibility Kit, mit dem Entwickler die Kompatibilität ihrer für Access GarnetOS (früher PalmOS Garnet 5.4) geschriebenen Anwendungen zur Access-Linux-Plattform testen können.
Access ist gerade erst der LiMo Foundation beigetreten, die ebenfalls an einer Linux-Plattform für Mobiltelefone arbeitet.
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