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eBay streicht Angebotsgebühren teilweise

Private Verkäufer zahlen nur bei Startpreis über einem Euro

Das Online-Auktionshaus eBay will sein Angebot attraktiver gestalten und schafft dafür zumindest teilweise die Gebühren für private Verkäufer ab. Für gewerbliche Verkäufer gibt es nun ein eigenes Gebührenmodell und sowohl die Angebotssortierung als auch die Sicherheit will das Unternehmen verbessert haben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Wer erwartet, dass private Verkäufe auf der Auktionsplattform künftig komplett kostenlos sind, hat sich jedoch zu früh gefreut - nur für Angebote mit einem Startpreis von einem Euro berechnet eBay dem Verkäufer in Zukunft nichts mehr. Wie gehabt darf diese Angebotsform ein Galeriebild enthalten. Das Ganze gilt ab dem 20. Februar 2008. Darüber hinaus will eBay die Gebühren über die Verkaufsprovision stärker an die erzielten Verkaufspreise binden - für die vermutlich eher hochpreisigen Artikel Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge sollen aber grundsätzlich keine Angebotsgebühren mehr erhoben werden.

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Auch für die gewerblichen Verkäufer sollen sich die Angebotsgebühren mehr auf die Verkaufsprovision verlagern. In den "meisten" Technik- und Lifestyle-Kategorien sollen die Angebotsgebühren daher reduziert werden. EBay verspricht zudem, sich mehr an den Marktgegebenheiten unterschiedlicher Branchen orientieren zu wollen - ohne wirklich zu erklären, was damit gemeint ist. So genannte Powerseller sollen zudem ihre Provision um bis zu 36 Prozent reduzieren können. Dafür müssen sie bei der Zahlungsabwicklung allerdings auf die eBay-Tochter Paypal setzen und gute Werte in der detaillierten Verkäuferbewertung vorweisen können.

Käufer sollen außerdem künftig mit einer eBay-Kreditkarte gelockt werden, die in Zusammenarbeit mit der Commerzbank angeboten wird. Wer diese Kreditkarte auf der Plattform verwendet, kann sich so Nachlässe bis zu zwei Prozent ansparen. Wer außerhalb von eBay mit der Kreditkarte bezahlt, kann gesammelte Bonuspunkte in Paypal-Gutscheine zum Einkauf bei eBay eintauschen.

Suchergebnisse werden ferner ab dem 20. Februar 2008 standardmäßig nach den beliebtesten Artikeln angeordnet. Die Relevanz dieser Sortierung soll sich nach dem Kauf-, Biet- und Beobachtungsverhalten aller Mitglieder, die in der Vergangenheit denselben Suchbegriff benutzt haben, richten. Das soll laut eBay unter anderem dazu führen, dass Anbieter mit übermäßig hohen Portokosten weiter unten in der Liste angezeigt werden.

Um auch den steigenden Anforderungen an die Sicherheit auf der Auktionsplattform gerecht zu werden, erhöht eBay des Weiteren den Käuferschutz von 500,- auf 1.000,- Euro - wiederum aber nur im Zusammenspiel mit der eigenen Tochter Paypal. Wer hierüber bezahlt und die Ware nicht erhält oder nachweisen kann, dass sie eindeutig von der Beschreibung abweicht, soll sein Geld in Höhe von bis zu 1.000,- Euro ohne jeglichen Selbstbehalt und inklusive der Versandkosten zurückerhalten. Unter pages.ebay.de/sicherheitsportal soll zusätzlich ein neues Sicherheitsportal entstehen.

Die schon angekündigten Änderungen beim Bewertungssystem werden "voraussichtlich" im Juni 2008 in Kraft treten, so dass Verkäufer ihre Käufer nicht mehr neutral oder negativ bewerten können. Gleichzeitig sollen aber auch Verkäufer vor Käufern geschützt werden. Ab März 2008 bereits können Mitglieder vom selben Handelspartner mehrfach bewertet werden, sofern die Geschäfte in verschiedenen Kalenderwochen stattfanden.



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tommer 13. Feb 2008

mal kurz überschlagen: erst wenn du einen 1€ Artikel für mehr als 8€ verkaufst, macht...

Du 12. Feb 2008

Woher hast Du denn die Info, dass es 8% Provision werden? Hab davon noch nix gelesen. Das...

sl4nk 11. Feb 2008

"für Angebote mit einem Startpreis von einem Euro berechnet eBay dem Verkäufer in Zukunft...

a 11. Feb 2008

aber wozu? da fallen wohl ca. 60% vom gesamten angebot weg ;) in manchen bereichen sind...

BumsDa DingsDa 11. Feb 2008

Teil 2 Deines Satzes leuchtet zumindest ein. Dass die Schnäppchensuche deshalb erschwert...


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