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Root-Exploit für den Linux-Kernel 2.6

Versionen ab Kernel 2.6.17 sind betroffen. Im Linux-Kernel ab der Version 2.6.17 steckt eine Sicherheitslücke, durch die sich lokale Nutzer Root-Rechte verschaffen können. Zwar gibt es bereits Patches – wirkungsvoll sind diese aber wohl nicht.
/ Julius Stiebert
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Für das Problem verantwortlich ist eine fehlende Prüfung in der Funktion "vmsplice". Diese wurde mit dem Linux-Kernel 2.6.17 eingeführt, so dass alle Kernel-Ausgaben seit dieser Version betroffen sind. Anwendern mit einem lokalen Zugang ist es so möglich, sich unter Ausnutzung der Sicherheitslücke Root-Rechte zu verschaffen.

Exploits für die Kernel-Versionen 2.6.17 bis 2.6.24.1(öffnet im neuen Fenster) und für die Kernel-Versionen 2.6.23 bis 2.6.24(öffnet im neuen Fenster) sind bereits im Umlauf, auch kompilierte Beispielprogramme finden sich bereits im Netz.

Die Kernel-Entwickler reagierten zwar mit einem Patch für die Version 2.6.24, doch auch die daraus resultierende Kernel-Version 2.6.24.1 ist noch verwundbar, so dass mittlerweile der Kernel 2.6.24.2 (Patch(öffnet im neuen Fenster)) nachgeschoben wurde. Derzeit ist aber nicht sicher, ob diese Version die Lücke wirklich schließt – der Stand des Kernel-Entwicklungszweiges hingegen soll das Problem tatsächlich beheben.


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