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Root-Exploit für den Linux-Kernel 2.6

Versionen ab Kernel 2.6.17 sind betroffen

Im Linux-Kernel ab der Version 2.6.17 steckt eine Sicherheitslücke, durch die sich lokale Nutzer Root-Rechte verschaffen können. Zwar gibt es bereits Patches - wirkungsvoll sind diese aber wohl nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Für das Problem verantwortlich ist eine fehlende Prüfung in der Funktion "vmsplice". Diese wurde mit dem Linux-Kernel 2.6.17 eingeführt, so dass alle Kernel-Ausgaben seit dieser Version betroffen sind. Anwendern mit einem lokalen Zugang ist es so möglich, sich unter Ausnutzung der Sicherheitslücke Root-Rechte zu verschaffen.

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Exploits für die Kernel-Versionen 2.6.17 bis 2.6.24.1 und für die Kernel-Versionen 2.6.23 bis 2.6.24 sind bereits im Umlauf, auch kompilierte Beispielprogramme finden sich bereits im Netz.

Die Kernel-Entwickler reagierten zwar mit einem Patch für die Version 2.6.24, doch auch die daraus resultierende Kernel-Version 2.6.24.1 ist noch verwundbar, so dass mittlerweile der Kernel 2.6.24.2 (Patch) nachgeschoben wurde. Derzeit ist aber nicht sicher, ob diese Version die Lücke wirklich schließt - der Stand des Kernel-Entwicklungszweiges hingegen soll das Problem tatsächlich beheben.



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trollplonk 13. Feb 2008

Naja - immerhin werden die Exploits geschlossen - nicht wie Microsofts RPC-"Feature" das...

laberlaber 12. Feb 2008

jochurt3, na ja, dann lieber einen joghurt, den kann man wenigstens essen und so blöd...

pepsicola 12. Feb 2008

gerade weil wir uns mit Linux beschäftigen (müssen), wissen wir um die Probleme.

autsch 11. Feb 2008

und wenn, dann schnell den server rebooten, sonst macht der schnell die graetsche (musste...

Klagemaurer 11. Feb 2008

Da verliert das schon einiges an Schrecken...


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