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Apple steht nun auch für Spiele

Markenerweiterung schafft Raum für Spekulationen. Apple hat seine Marke am 5. Februar 2008 auch für den Bereich elektronische Spiele angemeldet – was nicht überrascht, da mit iPod und iPhone auch gespielt werden kann. Allerdings hat Apple damit auch einige Spekulationen ausgelöst.
/ Christian Klaß
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Während Apples Unterstützung für Spieleentwickler derzeit noch als eingeschränkt gilt, wurde der durch Software erweiterbare iPod im Laufe seiner Entwicklung vom reinen Musik- zum Video-Abspielgerät auch als mobile Spieleplattform interessant. Auch das iPhone ist für Spiele ausgelegt, noch ist die Plattform aber nicht regulär für Drittentwickler geöffnet – das dafür nötige Software Development Kit (SDK) will Apple jedoch im Februar 2008 veröffentlichen.

Da passt es auch, dass nun die Marke Apple auch für den Bereich tragbare elektronische Spiele angemeldet wurde(öffnet im neuen Fenster) : "Toys, games and playthings, namely, hand-held units for playing electronic games; hand-held units for playing video games; stand alone video game machines; electronic games other than those adapted for use with television receivers only; LCD game machines; electronic educational game machines; toys, namely battery-powered computer games"

Gleichzeitig kommen wegen der Auflistung der "stand alone video game machines" auch Spekulationen auf, ob Apple noch mehr plant. Apple hatte sich an einer Spielekonsole ("Apple Pippin") versucht, die durch Partner wie Bandai vertrieben werden sollte, aber aufgrund ihres Preises, zu geringer Spieleauswahl und der starken Konkurrenz durch Sony PlayStation, Nintendo 64 und Sega Saturn erfolglos blieb. Es erscheint jedoch fraglich, dass Apple so etwas noch einmal versucht – zumal der Videospielemarkt von Nintendo, Sony Computer Entertainment und Microsoft hart umkämpft wird und Neueinsteiger kaum Erfolgsaussichten haben.

Allerdings könnte es auch sein, dass Apple mit dem iPod, dem iPhone und vielleicht auch dem AppleTV auf das gestiegene Interesse an Gelegenheitsspielen, den so genannten "Casual Games", reagiert und dem Spielen auf seinen Plattformen mehr Bedeutung zuteil werden lässt. Vielleicht schafft es Apple dann auch, die steigende Zahl der Mac-Nutzer für Spieleentwickler als Kunden interessanter zu machen.


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