LiMo kündigt SDK für Linux-Handys an

Erste Geräte mit LiMo-Plattform in Vorbereitung

Für die kürzlich von der LiMo Foundation angekündigte Linux-Plattform für Mobiltelefone ist nun auch ein Software Development Kit (SDK) in Arbeit. Das soll verschiedene Werkzeuge liefern, um für die LiMo-Plattform zu entwickeln. Ferner wurden die ersten Geräte angekündigt, auf denen die LiMo-Software laufen wird.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona zeigt die LiMo Foundation derzeit ihre Linux-Plattform, die eine einheitliche Softwarebasis für unterschiedliche Hardware bieten soll, um so auf möglichst vielen Geräten verschiedener Hersteller eingesetzt werden zu können. Die Plattform selbst wird ab März 2008 verfügbar sein, die API-Dokumentationen wurden bereits veröffentlicht.

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Nun hat die LiMo Foundation für das zweite Halbjahr 2008 noch ein SDK angekündigt, das auf der freien Entwicklungsumgebung Eclipse basiert und Werkzeuge liefern soll, um für native und Java-Anwendungen für die LiMo-Geräte zu programmieren und um die HTML-Rendering-Engine Webkit zu verwenden.

Zugleich wurden die ersten Geräte benannt, die auf die LiMo-Plattform setzen. Dazu zählen verschiedene Geräte von Motorola - wie das Razr2 V8 - und NTT DoCoMo sowie das SGH-i800 von Samsung, die nach Angaben der LiMo Foundation im vierten Quartal 2008 auf den Markt kommen sollen. Ferner stellen LG, Aplix und Purple Labs Prototypen bzw. Referenzgeräte mit der Linux-Software vor.

Die Anfang 2007 gegründete LiMo Foundation wurde von Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung und Vodafone ins Leben gerufen, um eine einheitliche Linux-Plattform für Mobiltelefone zu entwickeln. Mittlerweile gehören auch Firmen wie LG, Wind River und MacAfee zu den Mitgliedern; die von Nokia gekaufte Firma Trolltech ist ebenfalls LiMo-Mitglied. Zum Mobile World Congress 2008 traten auch Access und Orange der Organisation bei. Alle Mitglieder können die LiMo-Plattform in ihren Geräten implementieren; wer nur Software dafür schreiben möchte, muss jedoch nicht beitreten. Die LiMo-Spezifikationen setzen derzeit übrigens nicht auf Trolltechs Qt-Bibliothek für grafische Oberflächen, sondern auf Gtk.

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