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OpenKODE 1.0 für Grafikbeschleunigung auf Handys

Khronos Group veröffentlicht Standard und Testsuite

Ein Jahr später als angekündigt hat die Khronos Group die Spezifikation OpenKODE 1.0 veröffentlicht, die verschiedene Programmierschnittstellen für beschleunigte Grafikanwendungen auf mobilen Geräten vereint. Nutzen lassen soll sich der Standard auf den gängigen Handy- und Smartphone-Plattformen. Zugleich ist eine Open-Source-Version in Arbeit und die passende Testsuite wurde freigegeben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

OpenKODE ist eine Spezifikation für beschleunigte Grafikanwendungen auf Handys. Neben 2D- und 3D-Grafik sollen sich via OpenKODE auch Videos hardwarebeschleunigt wiedergeben lassen. Vereint werden dafür auch verschiedene bestehende Spezifikationen wie OpenGL ES (die Embedded-Variante von OpenGL) und OpenVG sowie EGL 1.2 und eine Reihe von EGL-Erweiterungen für 2D- und 3D-Beschleunigung.

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In Zukunft soll OpenKODE auch OpenMAX verwenden, um Zugriff auf Multimedia-Codecs zu bekommen. So sollen sich letztlich neben typischen 3D-Anwendungen wie Spielen auch Flash- und SVG-Player sowie TV- und Video-Player beschleunigen lassen. Über die entsprechenden Java Specification Requests sollen auch Java-Anwendungen die Grafikbeschleunigung nutzen können.

In erster Linie soll OpenKODE jedoch den Portierungsaufwand für native Anwendungen mindern. Entwickler, so die Vorstellung, brauchen dann nicht mehr viele verschiedene Programmversionen zu pflegen, die an die unterschiedlichen Plattformen angepasst sind, sondern müssen nur die APIs korrekt unterstützen. OpenKODE selbst soll auf gängigen Plattformen wie Symbian UIQ, S60 und Windows Mobile laufen, aber auch Brew, Linux in den Varianten der LiMo Foundation und von Google sowie Wipi unterstützen. Da die OpenKODE-Spezifikationen lizenzkostenfrei umgesetzt werden können, hofft die Khronos Group, dass möglichst viele Hersteller diese implementieren und Entwicklern somit die Möglichkeit geben, sie zu verwenden.

Programmierer sollen sich die Kernschnittstellen als Abstraktionsschicht vorstellen, die POSIX und C ähnelt, heißt es von der Khronos Group. Die entsprechende Bibliothek soll in der Regel kleiner als 100 KByte sein. Nvidia hat bereits eine 3D-Oberfläche mit OpenKODE entwickelt und will den Standard auch weiter verwenden, um die Leistung der modernen Handy-Grafikchips auszunutzen. Auch Motorola hat bereits angekündigt, OpenKODE umzusetzen.

Futuremark hat ferner eine passende Testsuite für die Khronos Group entwickelt. Damit können Implementierungen auf ihre Korrektheit getestet werden, so dass sie sich OpenKODE nennen dürfen. Unter dem Namen FreeKODE wird zudem an einer Open-Source-Implementierung des OpenKODE-Standards gearbeitet. Das Projekt wird von der Khronos Group unterstützt.



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Janisar 11. Feb 2008

nee, das war kein Troll sondern jemand, der sich für sehr klug und daher sehr überlegen...


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