• IT-Karriere:
  • Services:

Laufend Strom erzeugen

Elektrischer Generator am Knie

Wer kennt das Problem nicht: Man ist unterwegs und plötzlich ist der Akku des Laptops, des Mobiltelefons oder MP3-Players leer. Eine Steckdose ist jedoch nirgendwo in Sicht. Eine Lösung für dieses Problem könnte eine Entwicklung von kanadischen Forschern bringen. Ihr Ansatz: Man erzeugt die elektrische Energie beim Laufen einfach selbst.

Artikel veröffentlicht am ,

"Akkus sind eine Strafe", sagt Max Donelan vom Locomotion Laboratory der Simon Fraser University im kanadischen Burnaby, da sie nur eine sehr geringe Energiedichte hätten. "In jedem Müsliriegel steckt mehr Energie als in einer Batterie mit vergleichbarer Größe." Also suchte er einen Weg, um mit der Energie aus dem Snack den Akku von Laptop oder MP3-Player aufzuladen.

Donelan und seine Erfindung (Quelle: Simon Fraser University)
Donelan und seine Erfindung (Quelle: Simon Fraser University)
Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Elite Consulting Network Group über Elite Consulting Personal & Management Solutions GmbH, Essen

Dazu haben die Forscher um Donelan einen Generator entwickelt, der aus der Bewegung des menschlichen Körpers elektrische Energie erzeugt. Das ist nicht etwa mit schweißtreibendem Training auf dem Laufband oder auf dem Fahrrad verbunden. Gemütliches Gehen reicht dem Biomechanical Energy Harvester (deutsch etwa: Biomechanische Energie-Erntemaschine) völlig aus.

Der Physiologe Donelan beschäftigt sich schon seit längerem mit der Biomechanik des Laufens. Diese Forschungstätigkeit brachte ihn auf die Idee für die Energie-Erntemaschine. Das rund anderthalb Kilo schwere Gerät gleicht einer orthopädischen Kniestütze und wandelt die Bremsenergie am Ende eines Schrittes in elektrische Energie. Genauer gesagt: Beim Laufe schwenkt der Mensch den Unterschenkel nach vorne und muss ihn, kurz bevor er den Fuß auf die Erde setzt, wieder abbremsen. Diese Bremsenergie nutzt Donelans Gerät zur Stromerzeugung. Das sei ähnlich wie Hybridautos oder Zügen, erklärt Donelan, wo ebenfalls die Bremsenergie zurückgewonnen werde.

Ein Knie erzeugt dabei etwa 2,5 Watt. Trägt man an jedem Knie einen Generator, erzeugt man in einer Minute genug Strom für eine halbstündiges Gespräch mit dem Mobiltelefon.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,49€
  3. (-60%) 23,99€
  4. 18,99€

oha 11. Feb 2008

Mysteriös !!

hkw-befürworter 11. Feb 2008

Und welche hat da den besten Wirkungsgrad ??

supi 11. Feb 2008

Der Durchschnitts-Deutsche geht am Tag noch keite 600 Schritte ... wollen wir etwa...

korrektor 10. Feb 2008

gespart. herzlichen glückwunsch golem. jetzt haben wir wohl den korrekturleser endgültig...

Der Anton 09. Feb 2008

Hehe, da ist was dran ;-) Schleppst du die Dinger mit dir rum, vielleicht brauchst du...


Folgen Sie uns
       


Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth

WLAN-Überwachungskameras lassen sich ganz einfach ausknipsen - Golem.de zeigt, wie.

Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /