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Da Vinci Machine: Mehr Sprachen für die Java Virtual Machine

Java SE 7 soll Unterstützung für dynamische Sprachen mitbringen. Sun arbeitet an einer Erweiterung seiner Java Virtual Machine (JVM), um Sprachen jenseits von Java, insbesondere dynamische Sprachen, zu unterstützen. Ähnlich wie Microsofts Common Language Runtime (CLR) soll auch Suns virtuelle Maschine dann als Plattform für verschiedene Sprachen dienen.
/ Jens Ihlenfeld
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Schon heute gibt es zahlreiche dynamische Sprachen, die in der Java Virtual Machine laufen können, beispielsweise JRuby(öffnet im neuen Fenster) oder Groovy(öffnet im neuen Fenster) . Allerdings stellt die JVM Entwickler von dynamischen Sprachen vor einige Probleme, da sie auf Java und die für Java wesentlichen Entwurfsmuster ausgelegt ist.

Diese Einschränkungen soll Suns Projekt " Da Vinci Machine(öffnet im neuen Fenster) " beseitigen und die dafür notwendigen Erweiterungen für die Java Virtual Machine bereitstellen, so dass sich mit dieser auch andere Sprachen als Java effizient ausführen lassen. Diese Erweiterungen sollen sehr allgemein angelegt werden und sich nicht auf einzelne Sprachen beziehen. Die JVM soll letztendlich verschiedene Sprachen einschließlich Java beherbergen können.

Die geplanten JVM-Erweiterungen sollen bereits in die kommende Version der Java Standard Edition, die Java SE 7, einfließen. Sun-CEO Jonathan Schwartz sprach bereits davon, künftig auf das "J" in "JVM" zu verzichten und nur noch von einer "Virtual Machine" zu sprechen.


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