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Defekte Unterseekabel weitgehend repariert

Unfälle statt Sabotage. Eine Woche nach den ersten Schäden an Unterseekabeln im Mittelmeer und im Persischen Golf ist eine Ende der Internetstörungen in Sicht. Bis zum Wochenende sollen die Kabel wieder voll funktionsfähig sein. Die Ursachen sind noch nicht alle geklärt. Bekannt ist bisher, dass die Kabel im Persischen Golf durch einen Stromausfall und einen Anker in Mitleidenschaft gezogen wurden.
/ Werner Pluta
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Die Reparaturarbeiten an den defekten Unterseekabeln im Nahen Osten sind in Gang. Das hat der Betreiber der Kabel, der indische Telekommunikationsanbieter Flag Telecom, mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster).

Danach steht die Schadensursache an dem Falcon-Kabel vor Dubai im Persischen Golf fest: Ein knapp 6 Tonnen schwerer Schiffsanker hat die Leitung beschädigt. Weiterhin unklar ist jedoch die Ursache für den Schaden an Flag, dem Kabel im Mittelmeer. Flag Telecom geht davon aus, dass beide Kabel bis zum 10. Februar 2008 wieder voll einsatzfähig sein werden.

Auch SEA-ME-WE-4, das andere im Mittelmeer beschädigte Kabel, soll am 9. Februar 2008 wieder betriebsbereit sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das indische Unternehmen Videsh Sanchar Nigam (VSNL), das zum Betreiberkonsortium des Unterseekabels gehört.

Die Ursache für den Ausfall des zweiten Kabels im Persischen Golf war kein Schaden, sondern ein Problem bei der Energieversogung.

Nach Angaben von Experten sind die häufigsten Ursachen für Schäden an Unterseekabeln Schiffsanker oder die Netze von Fischern.

Unterdessen haben neun internationale Telekommunkationsanbieter, darunter France Telecom und VSNL, ein Konsortium gegründet, um ein neues Unterseekabel zwischen Indien und Europa zu bauen. Das 14.000 Kilometer lange Kabel wird den Namen "I-ME-WE" (für: India, Middle East, Western Europe) tragen und für einen Datendurchsatz von 3,84 Terabit pro Sekunde ausgelegt sein. Es soll voraussichtlich Ende 2009 in Betrieb genommen werden.


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