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Quelltext für Linux-Smartphone wird Open Source

Sysopendigia will Software Ende Februar 2008 veröffentlichen. Das finnische Unternehmen Sysopendigia will auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona ein Linux-Smartphone vorstellen und den Quelltext des Betriebssystems Ende Februar 2008 als Open Source veröffentlichen. Viel ist allerdings noch nicht bekannt.
/ Julius Stiebert
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Laut Sysopendigia wurde das Betriebssystem für das eigene Smartphone sowohl aus freien Komponenten als auch aus der kommerziell lizenzierten Qtopia-Plattform von Trolltech entwickelt. Zusammen mit diesem Unternehmen soll das UMTS-Telefon auf dem Mobile World Congress auch gezeigt werden. Bekannt ist bisher nur, dass ein Marvell-PXA300-Prozessor und ein 3G-Modem der Marke Ericsson WCDMA zum Einsatz kommen.

Die Softwareplattform basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.14 mit Erweiterungen von Marvell und der Qtopia-Plattform in der Version 4.3. Sowohl der Betriebssystemkern als auch die modifizierten Gerätetreiber sollen Ende Februar 2008 als Open Source auf Sourceforge(öffnet im neuen Fenster) zu finden sein.

"Wir denken, dass der einzige Weg der Mobilfunkbranche, auf den schnell wachsenden Bedarf an neuen Einsatzmöglichkeiten und Dienstleistungen zu antworten, in der gesteigerten Wiederverwertung bereits vorhandener Software besteht. Der wirksame Einsatz von frei zugänglicher Software ist ein guter Weg, die erneute Entwicklung solcher Software zu vermeiden, die für eine Differenzierung nicht wichtig ist", erläuterte Tuukka Turunen, Leiter der Abteilung für Sonderprojekte bei Sysopendigia.


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