Abo
  • Services:

Neue Direct Rendering Infrastructure für X.org

Intel-Treiber soll bereits mit neuer Technik funktionieren

Die X.org-Entwickler arbeiten daran, eine erste Version der Direct Rendering Infrastructure 2 (DRI2) in ihren X-Server zu integrieren. DRI gewährt Programmen den Zugriff auf die Hardware, um direktes Rendering, etwa für OpenGL-Anwendungen, zu nutzen. Ziel der Neufassung ist unter anderem ein einfacheres Design.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

DRI wurde entwickelt, damit vom X-Window-System aus direkt auf die Grafik-Hardware zugegriffen werden kann. Besonders im Zusammenhang mit der 3D-Beschleunigung über OpenGL ist dies wichtig, so dass beispielsweise die OpenGL-Implementierung Mesa auf DRI setzt. Nun soll der Nachfolger DRI2 in X.org integriert werden.

Stellenmarkt
  1. JSP International GmbH & Co. KG, Deutschland, Frankreich
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

DRI2 wird optional sein - sofern es in der X.org-Konfigurationsdatei nicht aktiviert wird, wird es also nicht genutzt - und parallel zu der Vorgängerversion existieren. Intels i915-Treiber soll bereits mit DRI2 funktionieren. Da DRI2 eine neue Schnittstelle verwendet, müssen die Treiber zwar daran angepasst werden, bestehende Treiber ohne diese Änderung werden jedoch nicht negativ von DRI2 beeinflusst. DRI2-Patches für Mesa und den Linux-Kernel existieren bereits.

Einen genaueren Einblick in die für DRI2 geplanten Änderungen geben die Entwickler in ihrem Wiki. Generell soll das Codedesign einfacher gehalten werden und wie immer wird eine höhere Leistungsfähigkeit versprochen. Das Kernel-Modul soll kleiner sein und bestimmte Funktionen wurden nicht mehr in den Kernel ausgelagert. DRI2 könnte nun zwar bald in X.org einziehen, wann jedoch eine erste Version des X-Servers mit DRI2 verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Beyerdynamic DTX 910 Kopfhörer 27,99€, Honor 7X 64 GB 199,90€)
  2. 47,99€
  3. (u. a. Samsung NU8009 123 cm (49 Zoll) 629,99€)
  4. 599,00€

linuxjünger 07. Mär 2008

doch, nano /etc/fstab

Hello_World 09. Feb 2008

Die Entwicklung schleppend zu nennen ist wirklich ziemlich trollig. Es gibt ja immerhin...

DrAgOnTuX 08. Feb 2008

*plonk* weil es von vmware / parallels nicht verhindert wird. sony verhindert das aber...

trottelfänger 08. Feb 2008

fast alle spiele haben eine timedemo. die linux fassungen von id spielen laufen...

Nie Mand 07. Feb 2008

Hallo! Wenn ich es recht verstanden habe hat Gallium3D erstmal gar nichts mit DRI zu tun...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

    •  /