Microsoft antwortet auf Windows-XP-Petition
Gegenüber dem Computermagazin Computerworld.com erklärte(öffnet im neuen Fenster) ein Microsoft-Sprecher, dass der Konzern von der Petition gehört habe. Microsoft werde aber weiterhin vor allem auf die Wünsche der Partner und Kunden hören und Entscheidungen treffen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Das war auch der Grund, warum die Verfügbarkeitsdauer von Windows XP bereits verlängert wurde.
Im September 2007 hatte Microsoft verkündet, dass Windows-XP-Lizenzen länger als zunächst geplant im Handel zu finden sein werden. Damit hatte der Konzern nach eigenen Angaben auf Kundenwünsche reagiert. Zunächst wollte der Software-Riese Windows XP nur bis Ende Januar 2008 anbieten, nun ist das Betriebssystem noch bis zum 30. Juni 2008 zu bekommen. Danach will Microsoft den Vorläufer von Windows Vista aber nicht mehr verkaufen und auch Gerätehersteller werden ihre Systeme nur noch mit Windows Vista anbieten können.
In der Antwort an Computerworld.com schränkte der Software-Gigant diese Aussage aber bereits wieder ein: Denn auf dem Weltmarkt wird Microsoft Windows XP sehr wohl auch nach dem 30. Juni 2008 vertreiben. So werden kleine Unternehmen auch weiterhin Windows XP beziehen können, was auch für alle Kunden in Entwicklungsländern gelte. Hardware-Hersteller und System Builder werden demnach also Windows XP noch bis Januar 2009 verkaufen können. In Entwicklungsländern wird Windows XP noch bis zum 30. Juni 2010 zu bekommen sein, heißt es von Microsoft.
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