Panasonic entwickelt Bildsensor mit HDR-Funktion

Breiter Dynamikumfang durch Mehrfachbelichtungen

Chemischer Film und auch elektronische Bildsensoren haben einen recht engen Dynamik-Umfang. Bei kontrastreichen Szenen kann es dadurch passieren, dass sich nicht alle Bildbereiche richtig belichten lassen, wobei häufig ausgerissene Lichter die Bildstimmung stören. Mit Mehrfachbelichtungen versuchen Fotografen seit langem, Aufnahmen zu erzielen, die in Teilen richtig belichtet sind, um daraus ein einzelnes, überall korrektes Bild zu erstellen. Panasonic entwickelt nun einen Kamerasensor, der dies selbstständig schon in der Kamera machen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Panasonics MOS-Baustein soll einen Dynamikumfang von 140 dB erzielen - herkömmliche Bildsensoren und die daraus errechneten 8-Bit-JPEGs erreichen ungefähr 50 dB bzw. 8 Blendenstufen. Mit Panasonics Entwicklung könnten Aufnahmen gemacht werden, die sowohl ausgewogene Schattenzeichnungen als auch gut definierte Lichter aufweisen.

Panasonics MOS-Sensor nimmt Glühwendel auf
Panasonics MOS-Sensor nimmt Glühwendel auf
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Der Panasonic-Sensor soll verschiedene Aufnahmen der gleichen Szene mit unterschiedlichen Belichtungszeiten kurz hintereinander anfertigen und die Bilder zusammenrechnen. Das könnte auch bei Filmaufnahmen gemacht werden, teilte Panasonic mit.

Panasonic will die Technik in seine neuen Maicovicon-Sensoren einbauen, die zunächst einmal auf die Automobil- und Sicherheitstechnik abzielen. Die Auflösung ist derzeit offensichtlich noch sehr gering, wie Beispielaufnahmen zeigen.

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ChriDDel 12. Feb 2008

Die Belichtungsreihen benötigen viel Zeit. Der Sensor macht die Belichtungsreihe sau...

@ 11. Feb 2008

Das echte (Floating Point) oder das Marketing-HDR (16 Bit)?

spyro 07. Feb 2008

:-) 07. Feb 2008

Sensorelemente mit einem Graufilter davor liefern ebenfalls die "zweite" Information und...



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