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Panasonic entwickelt Bildsensor mit HDR-Funktion

Breiter Dynamikumfang durch Mehrfachbelichtungen. Chemischer Film und auch elektronische Bildsensoren haben einen recht engen Dynamik-Umfang. Bei kontrastreichen Szenen kann es dadurch passieren, dass sich nicht alle Bildbereiche richtig belichten lassen, wobei häufig ausgerissene Lichter die Bildstimmung stören. Mit Mehrfachbelichtungen versuchen Fotografen seit langem, Aufnahmen zu erzielen, die in Teilen richtig belichtet sind, um daraus ein einzelnes, überall korrektes Bild zu erstellen. Panasonic entwickelt nun einen Kamerasensor, der dies selbstständig schon in der Kamera machen soll.
/ Andreas Donath
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Panasonics MOS-Baustein soll einen Dynamikumfang von 140 dB erzielen – herkömmliche Bildsensoren und die daraus errechneten 8-Bit-JPEGs erreichen ungefähr 50 dB bzw. 8 Blendenstufen. Mit Panasonics Entwicklung könnten Aufnahmen gemacht werden, die sowohl ausgewogene Schattenzeichnungen als auch gut definierte Lichter aufweisen.

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Der Panasonic-Sensor soll verschiedene Aufnahmen der gleichen Szene mit unterschiedlichen Belichtungszeiten kurz hintereinander anfertigen und die Bilder zusammenrechnen. Das könnte auch bei Filmaufnahmen gemacht werden, teilte Panasonic mit.

Panasonic will die Technik in seine neuen Maicovicon-Sensoren einbauen, die zunächst einmal auf die Automobil- und Sicherheitstechnik abzielen. Die Auflösung ist derzeit offensichtlich noch sehr gering, wie Beispielaufnahmen zeigen.


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