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Bekommt Google doch keine eigene Mobilfunkfrequenz?

Experten sehen Verizon vorn. Die amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) kann zufrieden sein: Die Gebote für die neuen Mobilfunkfrequenzen stehen inzwischen bei insgesamt rund 19 Milliarden US-Dollar. Die FCC war zu Beginn der Versteigerung am 24. Januar 2008 von 10 bis 15 Milliarden US-Dollar ausgegangen.
/ Werner Pluta
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Auch wenn bislang vor allem einige der regionalen Frequenzen hart umkämpft waren, gilt das große Interesse der Beobachter dem so genannten C-Block. Das liegt zum einen daran, dass es sich dabei um ein nationales Netz handelt. Zum anderem bieten für diese Frequenz Google, Verizon und AT&T.

Allerdings scheint es derzeit fraglich, ob Google tatsächlich den Zuschlag erhält. Einige Analysten in den USA gehen derzeit davon aus, dass Verizon die Nase vorn hat – das aber möglichweise nicht mit einer direkten Strategie.

Nach den FCC-Regeln für die Auktion wird der C-Block aufgeteilt, wenn die Gebote für die regionalen Frequenzen die für den C-Block übersteigen. Dann erhalten die Bieter mit den höchsten Geboten Anteile an dem Block. Das Kalkül scheint aufzugehen: Am Abend des 5. Februar lagen die Gebote für die regionalen Blöcke etwa 30 Millionen US-Dollar über dem Gebot für den C-Block.

Google hatte im Vorfeld angekündigt, 4,6 Milliarden US-Dollar für den C-Block zu bieten. Nach den Auktionsregeln muss ab diesem Betrag das Netz mit einem offenen Zugang gestaltet werden. Der spätere Betreiber des Netzes muss also anderen Anbietern Zugang zu seinem Netz gewähren. Damit hätte Google sein Ziel erreicht: Das Unternehmen könnte dann seine Mobilfunkstrategie weiter verfolgen und mit seinem Geld etwas anderes anfangen. Zum Beispiel Yahoo gegen Microsoft unterstützen.

Der dritte bekannte Bieter – AT&T – dürfte sich nach Expertenmeinung ebenfalls aus dem Rennen um den C-Block verabschiedet haben. Man geht davon aus, dass AT&T sich eher für Teile der günstigeren A- und B-Blöcke interessiert.


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