Über 2 Milliarden Transistoren: Quad-Core-Itanium 'Tukwila'
Das in der Mitte des Dies – zwischen den Kernen – und den Caches sitzende System-Interface besitzt einen 12-Port-Switch/Router, der für die Kommunikation zwischen den Prozessor-Komponenten und auch mit der Außenwelt verantwortlich ist. Tukwila ist die erste Itanium-Architektur, die dabei eine Direktverbindung von Prozessoren via Quickpath (ehemals CSI, Common System Interface) ermöglicht – Intels Antwort auf AMDs HyperTransport, mit dem der überholte Front Side Bus nicht mithalten kann. Der von Intel vorgestellte Tukwila verfügt über sechs Quickpath-Verbindungen, vier davon mit voller und zwei mit halber Bandbreite – Daten sollen mit maximal 96 GByte/s (Peak Bandwidth) darüber übertragen werden können.
Die Kombination aus Quickpath und internem Speichercontroller soll Tukwila eine im Vergleich zu bisherigen Itanium-Modellen bis zu 6-mal größere Speicherbandbreite und eine bis zu 9-mal schnellere Datenübertragung zwischen mehreren Prozessoren bescheren.
Letztlich verspricht Intel, dass die Tukwila-basierten Quad-Core-Itaniums zwar das Doppelte der Rechenleistung des Montvale-basierten Dual-Core-Itaniums (9100er-Serie) bieten werden, aber gleichzeitig nur 25 Prozent mehr Energie benötigen. Noch muss auf Tukwila aber etwas gewartet werden, erst Ende 2008 will Intel die neuen Itaniums an Hersteller liefern, ab Anfang 2009 sollen die entsprechenden Server auf den Markt kommen.
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