Sicherheits-Patch für Skype
Skype nutzt die Rendering-Engine des Internet Explorer und damit auch die JavaScript-Funktionen des Browsers, um Videodaten aus Dailymotion oder Metacafe in Chats oder in Skype Moods einzubinden. Hierbei erhält die aufgerufene Webseite durch eine Sicherheitslücke in Skype vollen Zugriff auf die lokale Internetzone. Ein Angreifer kann darüber die Kontrolle über ein fremdes System erlangen.
Grund dafür ist eine Cross-Zone-Scripting-Sicherheitslücke, die auch im Zusammenspiel mit der Skype-Find-Funktion auftritt, die ebenfalls auf die Rendering-Engine des Internet Explorer setzt. Angreifer können darüber beliebigen JavaScript-Code ausführen und haben vollen Zugriff auf die lokale Zone des PCs. Das vor einiger Zeit eingeführte SkypeFind dient dazu, lokale Informationen zu finden, die andere Skype-Nutzer empfehlen.
Das aktuelle Skype-Update bringt als Neuerung für das Public-API eine Whitelist-/Blacklist-Funktion(öffnet im neuen Fenster) , um Angriffe mit Schadcode abzuwehren. Außerdem soll die Netzwerk-Geschwindigkeit erhöht worden sein und einige lästige Programmabstürze wurden beseitigt. Außerdem wurde der Fehler korrigiert, dass bei einem laufenden Gespräch kein zweiter eingehender Anruf angenommen werden konnte. Zudem lassen sich die Video-Einstellungen wieder aufrufen, auch wenn ein Videotelefonat geführt wird.
Skype 3.6.0.248 für die Windows-Plattform steht ab sofort kostenlos als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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