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Neue Architektur: Intels Mobil-CPU "Silverthorne" mit 2 Watt

Silverthorne
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Nur 9 Prozent der "Functional Unit Blocks" (FUBs), oder Funktionseinheiten, sind laut Intels ISSCC-Papieren für einen einzelnen Zweck gedacht, der Rest sind Mehrzweck-Rechenwerke. Insgesamt besteht Silverthorne logisch gesehen aus 205 FUBs, die Intel entsprechend der Häufigkeit ihrer Aufrufe hintereinander platziert hat. Dadurch können sich andere Einheiten schnell abschalten und somit Strom sparen, weil bei In-Order-Verarbeitung früh feststeht, dass sie nicht unmittelbar wieder gebraucht werden.

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Offenbar will Intel die Anpassungen von bestehenden Programmen, insbesondere den Betriebssystemen, möglichst gering halten. Dass Silverthorne bei gleichem Takt dieselbe Leistung wie etwa ein Core 2 erbringt, scheint durch die In-Order-Architektur recht unwahrscheinlich. Daher sind für einen Handheld-Prozessor riesige L1-Caches von 32 KByte für Befehle und 24 KByte für Daten sowie ein 8fach assoziativer L2-Cache von 512 KByte vorgesehen.

Auf eine breite Softwarebasis lässt auch der Funktionsumfang hoffen: SSE3 wird ebenso unterstützt wie Virtualisierung (VT) und 64-Bit-Funktionen nach "Intel64", dem zu AMD64 kompatiblen Registersatz. Den Speichercontroller hat Intel bei Silverthorne noch nicht integriert, ein zugehöriger Chipsatz kann über einen FSB mit effektiv 533 MHz angebunden werden.

All das will Intel mit einer Leistungsaufnahme von 0,6 bis 2 Watt erreichen. Bei 2 GHz Takt und unter der vollen Last eines "Power-Virus" soll Silverthorne nur 2 Watt aufnehmen. Solche Testprogramme bestehen aus unsinnigen Code-Folgen, die bei realen Anwendungen nie vorkommen und die Schaltung voll auslasten, auch wenn sie dabei keine brauchbaren Rechenergebnisse liefert. Diese 2 Watt sind also nicht mit der "Thermal Design Power" (TDP) zu verwechseln, auch wenn Intel sie in den ISSCC-Unterlagen noch so nennt. Bei 2 GHz kommt Silverthorne mit 1 Volt Kernspannung aus, 1,2 Volt machen sogar 2,5 GHz möglich.

Gefertigt wird der neue Mobil-Prozessor in 45 Nanometern Strukturbreite, sein Die aus 47 Millionen Transistoren ist nur 25 Quadratmillimeter groß, fast ein Drittel davon besteht aus Caches. Zum Vergleich: Das Dual-Core-Die eines Penryn ist 214 Quadratmillimeter groß, beherbergt aber auch 6 MByte L2-Cache. 14 x 13 Millimeter misst das Chip-Gehäuse (Package) eines Silverthorne.

Bereits im März 2007 hat Intel das "First Silicon" des Silverthorne hergestellt. Bedingt durch die langen Entwicklungszyklen sollen erste Geräte mit dem neuen Chip frühestens Mitte 2008 auf den Markt kommen, gedacht ist nicht mehr nur an UMPCs und "Mobile Internet Devices" (MIDs), sondern auch an Smartphones und portable Media-Player. Die zugehörige Plattform mit Chipsatz und Funkanbindung nennt sich "Menlow".

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lerpo 28. Apr 2008

... Fließkomma? Schon lange nicht mehr gehört. Pass auf, nicht dass Dir Dein Komma in...

Voytech 06. Feb 2008

1. Der Artikel ist alt. 2. Ich würde keine Wahrscheinlichkeitsaussage auf Basis eines...

XDXDXDXDXDXDXDX... 06. Feb 2008

ROFL YMMD Tja, blöde Fragen bekommen eine noch blödere Antwort. Einfach genial XD

DexterF 06. Feb 2008

Im Jahr 2007 hämmert intel also immer noch Designs mit FSB raus... Kein Wunder, dass sie...

cosmophobia 06. Feb 2008

das muss doch nicht sein.. macht doch was sinvolles mit boinc.. : ) da bin ich deiner...


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