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Motorola-Chef kümmert sich persönlich um Handysparte

Verkauf nach wie vor nicht ausgeschlossen. Wie bereits berichtet, ist die Handysparte von Motorola zum Sorgenkind im Konzern mutiert. Nun will Chief Executive Officer Greg Brown den Handybereich direkt kontrollieren. Ein Abstoßen der Handysparte steht aber nach wie vor im Raum.
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Wie Bloomberg.com(öffnet im neuen Fenster) berichtet, ersetzt der 47-jährige Brown Stu Reed, der den Mobiltelefonbereich erst im Juli 2007 übernommen hatte. Reed wird jedoch weiter bei Motorola bleiben. Brown will sich die Handysparte näher ansehen, er hofft, damit schneller alles zum Guten zu wenden. Zugleich würde man aber auch die Möglichkeiten eines Verkaufs untersuchen. Darauf drängt vor allem der Milliarden-Investor Carl Icahn.

2007 rutschte Motorolas Jahresumsatz von 42,85 Milliarden US-Dollar auf 36,62 Milliarden US-Dollar. Zudem muss Motorola einen Verlust in Höhe von 49 Millionen US-Dollar verkraften. Noch ein Jahr zuvor lag der Gewinn bei 3,67 Milliarden US-Dollar. Im Oktober 2006 gab sich Motorola dagegen noch kampfesmutig und verkündete, die Marktführerschaft im Handy-Markt übernehmen zu wollen.


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