AGPL wird der Open Source Initiative vorgelegt
Da die für die GPLv3 (GNU General Public License) und AGPLv3 zuständige Free Software Foundation ihre Lizenzen nicht selbst bei der Open Source Initiative (OSI) zur Zertifizierung einreicht, wird dies von anderen übernommen. Im Falle der GPLv3 war es Google, die AGPLv3 wird nun von Funambol(öffnet im neuen Fenster) eingereicht, die ihre Software seit Ende 2007 selbst unter die AGPLv3 gestellt haben .
Die AGPLv3 unterscheidet sich nur in einem Punkt von der GPLv3: Der erste Absatz von Punkt 13 legt fest, dass bei über ein Netzwerk genutzter Software der Quelltext kostenlos zum Download von einem Server angeboten werden muss. Neben klassischen Webanwendungen ist die Lizenz damit vor allem für das neue Software-as-a-Service-Modell (SaaS) bedeutend. Wird eine so verwendete Software unter die GPL gestellt, kann sie von anderen verwendet und erweitert werden, ohne die Änderungen zurückzugeben – dies wollen Anbieter freier SaaS-Software verhindern.
Funambol hofft, dass mehr Entwickler die AGPLv3 der GPLv3 vorziehen, wenn sie von der OSI anerkannt wurde.
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