Abo
  • Services:

Nvidia übernimmt PhysX-Entwickler Ageia

PhysX SDK soll bald auch GeForce-Karten zur Physik-Berechnung nutzen

Nvidia verleibt sich Ageia ein - und verfügt damit nun über deren Physik-Engine PhysX und die zugehörigen Beschleunigungs-Chips. Damit kann Nvidia nun sicherstellen, dass auch das PhysX SDK in Zukunft die Rechenleistung der GeForce-Chips für Physik-Berechnungen nutzt - ähnlich wie es auch bei der Havok-Engine der Fall ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisher hatte Ageias plattformübergreifende PhysX-Engine neben CPUs nur die eigenen PhysX-Chips zur Berechnung genutzt, während der mittlerweile Intel gehörende große Konkurrent Havok bei seiner gleichnamigen Physik-Engine Grafikchips von Nvidia und ATI zur Hilfe holen kann, aber die PhysX-Chips nicht nutzt. Ageia hatte deshalb versucht, sein PhysX SDK kostenlos anzubieten, um mehr Marktanteile zu ergattern. Nur wer die Physik-Engine den eigenen Wünschen anpassen will, muss noch Lizenzgebühren zahlen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Aschaffenburg
  2. Vector Informatik GmbH, Stuttgart

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang will die Entwickler von Nvidia und PhysX zusammenbringen, um "GeForce-beschleunigtes PhysX" in möglichst vielen Spielen unterzubringen. Das Nachsehen hätte AMD/ATI, denn die jeweiligen Physik-Beschleunigungsschnittstellen für die konkurrierenden Grafikprozessoren sind zueinander inkompatibel. Nvidia erwähnte die eigene, GeForce-zentrierte GPU-Computing-Schnittstelle "CUDA", auf die PhysX dann offenbar setzen soll.

Bereits jetzt kann Nvidia großen Einfluss auf die Leistung der Produkte seines Mitbewerbers ausüben - alleine durch nur für GeForce-Chips optimierte Shader bei von Nvidia unterstützten Spielen ("The Way it's Meant To Be Played"). Bei Physik-Berechnungen könnte es in Zukunft ebenso aussehen.

"Die Computer-Industrie bewegt sich in Richtung eines heterogenen Computing-Modells, das eine flexible CPU und einen massiven Parallel-Prozessor wie die GPU nutzt, um aufwendige Berechnungen wie für Echtzeit-Computergrafik durchzuführen", so Huang. Umso deutlicher wird, wie wichtig die Spiele- und Physik-Engines sowie proprietären Schnittstellen werden, solange es keine allgemeine Physik-API gibt.

Finanzielle Details zur Übernahme haben Nvidia und Ageia noch nicht verkündet. Noch ungewiss ist zudem, was Nvidia mit PhysX-Steckkarten zu tun gedenkt - durch die Konzentration auf CPUs und GPUs dürften sie wohl bald in der Versenkung verschwinden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,19€
  2. 59,99€
  3. 10,99€
  4. 3,99€

Nameless 18. Feb 2008

Ohne einheitliche Physik-API werde - zumindest ich - keine Grafik-/Physikkarte von...

EinZauberwesen 05. Feb 2008

sondern?

Ling-Ling 05. Feb 2008

Monopol kann für den Kunden garnicht gut sein - aber sein wir doch mal ehrlich. Solange...

punkt 05. Feb 2008

Hab garnicht gewusst, dass die gesamte 2ATI-Palette" nur aus Dual-GPU Karten besteht...

dabbes 05. Feb 2008

Jepp sehe ich auch so, vor allem war es vorhersehbar. nvidia muss halt auch schauen...


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

    •  /