EU veröffentlicht Open-Source-Lizenz in 22 Sprachen
Die erste Fassung der EUPL wurde von der Europäischen Union bereits im Jahre 2006 vorgestellt, um eine Open-Source-Lizenz für eigene Entwicklungen zu haben. Nach Ansicht der Autoren ist sie zu verschiedenen anderen Lizenzen für freie Software kompatibel, darunter auch die GNU General Public License v2 (GPLv2). Die Nachfolgelizenz GPLv3 hingegen gilt noch nicht als kompatibel.
Durch die nun verfügbaren Fassungen in 22 Sprachen(öffnet im neuen Fenster) liegt die EUPL in fast allen Amtssprachen der Europäischen Union vor – nur eine irische(öffnet im neuen Fenster) Variante fehlt. Bei den Übersetzungen haben Anwälte und Lizenzexperten mitgewirkt, um die richtige Terminologie zu finden und Sprachunterschiede zu beachten.
Auch über mögliche Ergänzungen in der Zukunft berieten die Experten zu diesem Anlass. Derzeit wird beispielsweise das dynamische Linken von Bibliotheken noch nicht geregelt und basiert daher auf nationalem Recht; dies soll sich ändern. Dem Software-as-a-Service-Modell (SaaS) soll ebenfalls Aufmerksamkeit gewidmet werden.
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