Abo
  • Services:

Gnome 2.22 als Beta verfügbar

Browser Epiphany nutzt WebKit-Engine

Eine erste Beta-Version des Unix- und Linux-Desktops Gnome 2.22 bietet eine Vorschau auf die Funktionen, an denen die Entwickler derzeit noch feilen. Zu den auffälligsten Änderungen zählt, dass der Webbrowser Epiphany eine neue Rendering-Engine verwendet. Außerdem ist ein neuer VNC-Client Teil der Desktop-Umgebung.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nach einigen Alpha-Versionen liegt mit Gnome 2.21.90 nun die erste Beta-Version der kommenden stabilen Ausgabe 2.22 vor. Die wichtigste Neuheit darin dürfte der Wechsel der HTML-Rendering-Engine des Browsers Epiphany sein. Dieser verwendete bisher Gecko, die Engine des Mozilla-Projektes. Schon länger kann Epiphany auch WebKit verwenden, doch erst jetzt haben die Entwickler diese Funktion auch in die mit Gnome gelieferte Ausgabe integriert.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. Hays AG, Frankfurt

WebKit ging aus dem vom KDE-Projekt geschriebenen KHTML hervor und wird hauptsächlich von Apple gepflegt und dementsprechend etwa in Safari eingesetzt. Trolltechs Qt 4.4 - das Framework, auf das KDE setzt - wird WebKit ebenfalls enthalten. Epiphany muss jedoch beim Kompilieren mit einem entsprechenden Schalter konfiguriert werden, um die WebKit-Unterstützung zu aktivieren.

Die Beta-Version enthält zudem Vinagre, einen neuen VNC-Client. Dieser erlaubt beispielsweise die gleichzeitige Verbindung zu mehreren Maschinen, die dann in Tabs angeordnet werden. Auch Favoriten lassen sich anlegen und Passwörter verwaltet auf Wunsch der Gnome-Keyring zentral. Eine weitere neue Anwendung ist Cheese, mit der sich Bilder und Videos per Webcam aufnehmen lassen. Die Gnome-Entwickler haben außerdem einen weiteren Schritt unternommen, um das alte Gnome-VFS zu entfernen und durch den Nachfolger GVFS zu ersetzen.

Die Quelltexte stehen wie immer getrennt für die Bereiche Admin, Bindings, Desktop, Devtools und Platform zum Download bereit; Garnome und Jhbuild erleichtern das Kompilieren. Nach aktueller Planung soll Gnome 2.22 am 12. März 2008 fertig sein. Wie üblich steht ein halbes Jahr später die nächste Version, in diesem Fall also 2.24, an.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

Hello_World 04. Feb 2008

Du weißt aber schon, dass Sidux == Debian Unstable, oder?


Folgen Sie uns
       


Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht

Der Alstom Aptis kann mit beiden Achsen lenken und ist deshalb besonders wendig. Wir sind in Berlin eine Runde mit dem Elektrobus gefahren.

Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /