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Amulett-Kamera zeichnet kontinuierlich auf

Lebenserinnerungen als Film. NEC Japan hat mit Resonantware eine Reihe von Konzepten vorgestellt, die künftig unser Leben bereichern könnten. Dazu zählt mit dem "Dew Life Recording Interface" eine Kamera, die wie ein Amulett getragen wird und alles kontinuierlich aufzeichnet, was ihr Träger oder ihre Trägerin auch zu Gesicht bekommt.
/ Andreas Donath
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Noch ist das Dew kein konkretes Produkt, doch NEC beschreibt schon einmal die Möglichkeiten, die man mit einem solchen Gerät hätte. So könnte der Besitzer seinen ganzen Tagesablauf Revue passieren lassen, wenn er das Dew eingeschaltet lässt. Genügend Speicherkapazität vorausgesetzt, ließe sich das Dew gar dazu nutzen, seine Aufnahmen zu archivieren und schließlich ganze Jahre und Jahrzehnte für sich und andere als ganz persönliches Tagebuch zugänglich zu machen.

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Bedient werden könnte das Dew durch Gesten seines Besitzers – zum Beispiel, um die Aufnahme zu pausieren, ein Foto zu machen oder die Aufnahme zu löschen. Damit geht NEC noch etwas weiter als Microsoft bei seinem im Jahr 2004 vorgestellten SenseCam-Konzept, das automatisch bis zu 2.000 Standbilder pro Tag aufzeichnet.

Die Idee erinnert an Omar Naims Science-Fiction-Film "Final Cut" mit Robin Williams, bei dem die Menschen zur Geburt einen Chip als Speicher ihrer Erinnerungen eingepflanzt bekommen, wobei nach ihrem Tode von spezialisierten Cuttern eine Art "best of" ihres Lebens zusammengeschnitten wird.


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