Social-Graph: Auch URLs sind Personen

So stellte Google nun ein Social-Graph-API vor, das bereits existierende Techniken nutzt, um mehr Transparenz im sozialen Netz herzustellen. Six Apart hat ein Werkzeug vorgestellt, mit dem sich die so genannten "Action Streams" und damit die eigenen Aktivitäten auf unterschiedlichen Websites zusammenführen und weiterverwenden lassen.
Googles Social-Graph-API(öffnet im neuen Fenster) nutzt die auf öffentlichen Websites zu findenden Informationen, um Beziehungen zwischen Personen und Webseiten aufzuzeigen. So sollen sich die Accounts einer Person auf verschiedenen Plattformen verbinden und Freunde auf anderen Plattformen wiederfinden lassen.
Dabei nutzt Google bereits existierende Formate wie XFN(öffnet im neuen Fenster) (XHTML Friends Network) und FOAF(öffnet im neuen Fenster) (Friend of a Friend). Damit lassen sich die Beziehungen zwischen Personen in Form von Links zwischen Websites abbilden sowie die eigenen Accounts durch das Setzen von Links als solche kennzeichnen. Mittels Googles API können diese Beziehungen dann angefragt werden.