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Intel öffnet Grafikchip-Dokumentationen für Linux-Entwickler

Über 1.600 Seiten unter Creative-Commons-Lizenz. Intel hat anlässlich der Konferenz Linux.conf.au die Dokumentation einiger Grafikchips freigegeben, die alle Informationen enthalten sollten, um freie Treiber zu schreiben. In der Vergangenheit gab es diese Treiber zwar schon, die Dokumentation war jedoch nur für einige Entwickler verfügbar.
/ Julius Stiebert
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Ausgewählte Programmierer bekamen nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) schon früher Zugang zu den Dokumentationen der in die Mainboard-Chips integrierten Grafiklösungen. Daher sind auch bereits freie Treiber vorhanden, die teils sogar im Linux-Kernel zu finden sind. Ab sofort sind unter intellinuxgraphics.org(öffnet im neuen Fenster) jedoch Materialien für jeden zu finden.

Derzeit sind die Dokumentation für die Familie Intel 965 Express und die G35-Express-Chips verfügbar. Die insgesamt rund 1.600 Seiten Text und Abbildungen sollen alle nötigen Informationen enthalten, um einen kompletten Treiber zu schreiben bzw. mitzuentwickeln – also neben 2D- auch 3D-Funktionen. Intel wählte die "Creative Commons Attribution-No Derivative Works 3.0 United States License" für die Dokumente.

Damit zieht Intel nun nach, hatte AMD doch die ersten Spezifikationen für die AMD/ATI-Chips schon im Herbst 2007 verteilt.


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