Microsoft steht weiterhin unter Aufsicht

Verlängerung bis 2009

Die amerikanische Richterin Colleen Kollar-Kotelly hat die Kartellaufsicht über Microsoft noch einmal verlängert. Demnach steht der Softwarehersteller in den USA bis November 2009 unter Aufsicht der Behörden.

Artikel veröffentlicht am ,

Als Grund für die Verlängerung um 18 Monate gab die Richterin an, Microsoft habe gegen eine Vereinbarung aus dem Jahr 2002 verstoßen, indem das Unternehmen die Herausgabe von technischen Dokumenten verzögert habe. Außerdem drohte Kollar-Kotelly, die Aufsicht falls nötig auch über November 2009 hinaus zu verlängern.

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Die Kartellaufsicht ist Teil der Einigung der Redmonder mit den Behörden im Jahr 2002. Die Behörden hatten Microsoft Missbrauch der Quasi-Monopolstellung auf dem Software-Markt vorgeworfen. Konkret ging es darum, dass Microsoft es versäumt habe, ein angemessenes Lizenzierungsmodell für die Kommunikationsprotokolle zu schaffen. Diese brauchen andere Softwarehersteller, damit ihre Produkte sich nahtlos in das Windows-Betriebssystem integrieren lassen.

Ursprünglich sollte die Aufsicht im November 2007 auslaufen. Das Justizministerium und die Generalstaatsanwälte mehrerer Bundesstaaten verlangten jedoch eine Verlängerung.

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Gerichtsvollzieher 31. Jan 2008

Die Aktionen um den Monopolisten zeigen, das Justizia um so blinder, je Reicher der Täter...

derTell 31. Jan 2008

Was M$ bis heute gemacht hat, ist vor allem zum eigenen Nutzen und Gewinn. Manchmal habe...

cosmophobia 31. Jan 2008

mancheiner möcht denen vielleicht kein geld in den rachen schleudern.. und das auch noch...

El Patentio 30. Jan 2008

RauchigeStimme=On Mach ihm ein Angebot, daß er nicht ablehnen kann. RauchigeStimme=Off



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