eBay kündigt radikale Gebührensenkung an

Künftig höhere Anforderungen an Verkäufer

EBays neuer Präsident und CEO will eine radikale Reformkur und hat diverse Änderungen angekündigt, darunter eine massive Änderung der Gebührenstruktur, die in den jeweiligen Ländern, in denen eBay vertreten ist, unterschiedlich umgesetzt werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,

John Donahoe
John Donahoe
EBays künftiger Präsident und Vorstandsvorsitzender John Donahoe will aber auch die Anforderungen an die Verkäufer erhöhen und den besonders erfolgreichen unter ihnen Preisnachlässe gewähren. Dies war bis vor kurzem bei eBay undenkbar. Zudem soll das Bewertungssystem geändert werden, um Käufern die Auswahl ihres Geschäftspartners zu erleichtern.

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Die für Deutschland geltende neue Gebührenstruktur soll erst am 11. Februar 2008 bekanntgegeben werden. In den USA sollen die Einstellgebühren, die auch dann fällig werden, wenn ein Artikel nicht verkauft wurde, um 25 bis 50 Prozent gesenkt werden. Auch die Galerie-Gebühren sinken. Gleichzeitig aber soll die Verkaufsgebühr steigen.

EBays Absicht dahinter ist klar: Die Verkäufer sollen mehr Artikel einstellen, der Marktplatz somit insgesamt attraktiver werden und damit könnten auch mehr Produkte einen Käufer finden - was sich wiederum für eBay in klingender Münze auszahlen würde. Ob das Konzept aufgeht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

EBay will künftig auch gegen überhöhte Versand- und Verpackungskosten vorgehen, mit denen Verkäufer bislang niedrige Preise suggerieren konnten. Außerdem soll die Bewertung der Verkäufer auf die Sortierreihenfolge Einfluss haben, die bei Suchergebnissen angewandt wird. Angebote von Verkäufern, mit denen Käufer besonders unzufrieden sind, sollen zukünftig in den Suchergebnisseiten weiter unten angezeigt werden.

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Verkäufer mit schlechten Bewertungen müssen künftig Zahlungsmethoden wie PayPal anbieten. PayPal gehört zu eBay und wird von dem Unternehmen als besonders sichere Zahlungsmethode angeführt, wobei es auch starke Kritik an dem System gibt.

Powerseller, die besonders gut verkaufen, sollen künftig Preisnachlässe erhalten. Wie diese genau aussehen, ist noch nicht bekannt. "Verkäufer, die ihre Angebote sorgfältig beschreiben, die Ware schnell versenden und dafür angemessene Versand- und Verpackungsgebühren verlangen, können zukünftig Preisnachlässe in Anspruch nehmen", so John Donahoe.

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sbrunthaler 08. Mär 2008

Bildungsneutral ist kein Schimpfwort, und wer es als solches benutzt, dem fehlt was zur...

IT Gott 06. Feb 2008

Und ICH als IT-GOTT sage Euch : PAYPAL ist UNSICHER !!!! Gott

ThadMiller 02. Feb 2008

THX

Tach 30. Jan 2008

geht es doch hoffentlich nicht? Painpal ist ne Zumutung, die Einstell-Gebühren sind ne...



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