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Virtuozzo 4.0: Container-Virtualisierung neu aufgelegt

SWsoft heißt nun Parallels

Parallels Virtuozzo Containers 4.0, so der volle Name der neuen Virtualisierungslösung von SWsoft, die nun ihre Umbenennung in Parallels vollzogen haben. Die neue Version unterstützt Cluster-Lösungen und bietet erweiterte Möglichkeiten zur Ressourcenverteilung. Mit Virtuozzo 4.0 erscheint auch eine neue Verwaltungssoftware.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Parallels Virtuozzo Containers hieß früher schlichtweg Virtuozzo und ist eine Virtualisierungslösung auf Betriebssystemebene. Das heißt, die Gastsysteme nutzen den Kernel des Wirtes, weshalb sich nur verschiedene Instanzen des Host-Systems einrichten lassen. Andere Betriebssysteme hingegen können nicht in einer virtuellen Maschine betrieben werden. Dem gegenüber soll jedoch der Vorteil der besseren Ressourcenhandhabung und damit höheren Leistung liegen.

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Die Version 4.0 unterstützt nun die Cluster-Dienste in Windows Server 2003 sowie die Red Hat Cluster Suite, um hochverfügbare Systeme aufzusetzen. Daten lassen sich in Echtzeit unter Linux und Windows sichern und die Verwaltung der Virtualisierungssoftware soll allgemein verbessert worden sein.

Des Weiteren erhält der Administrator mit Virtuozzo 4.0 weitere Möglichkeiten zur Ressourcenverteilung an die Hand. Einzelne Geräte können einem Container exklusiv zur Verfügung gestellt werden, so dass dieser direkt darauf zugreifen kann. Mehrere Container können sich die physische Hardware auch teilen. Versprochen wird ferner eine insgesamt höhere Leistung und ein schnelleres Dateisystem.

Bisher war Virtuozzo vor allem im Hosting-Umfeld bekannt, doch Parallels will generell weiter in Unternehmensrechenzentren vordringen. Dazu wurde gleichzeitig der Parallels Infrastructure Manager vorgestellt, mit dem sich das virtualisierte Rechenzentrum verwalten lassen soll. Hierüber lassen sich beispielsweise rollenbasierte Rechtevergaben regeln, die auch aus Microsofts Active Directory oder via LDAP übernommen werden können. Die verfügbaren Ressourcen sollen sich mit dem Infrastructure Manager einfacher zuweisen lassen und zudem erlaubt die Software, vorbereitete Betriebssystem-Images auf mehrere Rechner zu schicken und sie dort zu installieren.

Für eine Lizenz für zwei CPU-Sockel verlangt Parallels mit dem Infrastructure Manager und einem Jahr Gold-Support 3689,- Euro inklusive Steuern.



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Guido Stepken 05. Feb 2008

Was auch im aktuellen Linux-Magazin nicht so deutlich drinsteht ist: 1. Zeitscheiben...


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