Debian Etch bekommt neuen Kernel

Treiber-Updates, aber keine neuen KDE- und Gnome-Versionen

Das Projekt "Etch-and-a-Half" soll zusätzliche Hardware-Unterstützung in die aktuelle Debian-Version 4.0 bringen. Dafür sollen nun zuerst neue Kernel-Pakete in die stabile Linux-Distribution gelangen. Weitere Updates wie X-Treiber sind ebenfalls denkbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Release-Zyklen des Debian-Projektes sind - vor allem im Vergleich mit anderen Linux-Distributionen - recht lang. Und selbst wenn die nächste Version Debian "Lenny" 2009 erscheinen sollte, liegt diese dann zwei Jahre hinter der aktuellen Version Debian 4.0 alias "Etch". Daraus ergibt sich das Problem, dass die stabile Debian-Version im Auslieferungszustand unter Umständen nicht, oder im Vergleich zu anderen Distributionen schlechter, mit aktueller Hardware umgehen kann.

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Um dieses Problem zu lösen, gibt es das "Etch-and-a-Half"-Projekt, das Updates wichtiger Komponenten in Debian Etch nachrücken lassen soll; was es traditionell bisher nicht gab. Welcher neue Kernel genau in Debian gelangen wird, ist derzeit noch nicht sicher, berichtet Dann Frazier. Das Kernel-Team hätte gerne 2.6.24, der sich aber noch als ausreichend stabil erweisen muss. Die Alternative wäre der Linux-Kernel 2.6.22.

Jedoch sind außer einem Kernel-Update auch andere Aktualisierungen wie neue X.org-Grafiktreiber möglich. Updates wie neue KDE- und Gnome-Versionen hingegen sollen laut Frazier nicht in Etch gebracht werden.

Debian mit Kernel-Update soll zur Veröffentlichung einer neuen Revision fertig sein, vorrangig für Debian 4.0r4 - eventuell wird das Update jedoch bereits in der Version 4.0r3 enthalten sein.

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schlaumeier 29. Jan 2008

Für neue Hardware gibt es "testing" und "unstable". Dann bleib doch bei Ubuntu. Gibt es...

bmaehr 28. Jan 2008

Debian GNU/Linux comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY, to the extent permitted by...

ixiion 28. Jan 2008

mich wundert es immer wieder das es noch leute gibt die solche fragen stellen. jungs...

Sil53r_Surf3r 28. Jan 2008

Letzteres ist korrekt. In Produktivumgebungen kommt es nicht auf Hyperaktualität...



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