Abo
  • Services:

Interview: Größe ist nicht alles

Golem.de: Sie sagten, Sie interessieren sich sehr für Social Networks. Derzeit gibt es sehr viele solcher Plattformen, darunter einige sehr große. Was, glauben Sie, braucht eine Plattform, um ganze vorne mit dabei zu sein?

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Hamm
  2. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin

Reid Hoffman
Reid Hoffman
Hoffman: Da gibt es mehrere Faktoren. Man braucht etwas, das eine bestimmte Gemeinde anzieht. LinkedIn zum Beispiel wendet sich an Beruftstätige, die auf Effektivität Wert legen, Facebook hingegen zielt auf das Soziale, auf Spiele und Kommunikation mit vielen Nutzern. Die Community Orkut zum Beispiel nutzt kaum jemand in den USA, aber dafür jeder siebte Brasilianer. Es geht also darum, dass eine Gemeinschaft ein Vehikel findet, über das sie kommunizieren möchte. Das ist eine Komponente. Was die Plattform betrifft: Da geht es weniger um die Plattform selbst, sondern mehr um die interessanten Applikationen, die darauf aufbauen.

Golem.de: Wie sieht es mit der Größe aus? Kommt es auf die Größe der Community an?

Hoffman: Die Größe ist sehr wichtig, aber nicht das einzig Wichtige.

Reid Hoffman
Reid Hoffman
LinkedIn zum Beispiel versucht Berufstätigen dabei zu helfen, ihre Arbeit möglichst effektiv zu tun. Ein Punkt zum Beispiel ist: Wie viel Zeit verbringen die Leute auf einer Website? Wir wollen gar nicht, dass die Leute Stunden auf unserer Website verbringen. Während ihrer Arbeit wollen sie keine drei Stunden für etwas brauchen, das sie auch in einer Viertelstunde erledigen können. Hier geht es nicht darum, dass etwas groß ist, Spaß macht und viel Zeit kostet. Kleiner kann auch effektiver sein, und das bevorzugt man in einem beruflichen Umfeld. Größe ist eben nicht alles.

Golem.de: Ist also Effektivität der Schlüssel?

Hoffman: In einem beruflichen Umfeld, also für die Sachen, um die wir uns bei LinkedIn bemühen, sicher. In einem Unterhaltungsumfeld hingegen weniger. Da verbringt man gern viel Zeit.

 Interview: Größe ist nicht allesInterview: Größe ist nicht alles 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  2. 45,99€ (Release 19.10.)
  3. (-25%) 29,99€
  4. 2,99€

im Prinzip ja 28. Jan 2008

im Prinzip ja würd ich meinen. könnte man Kant anführen... aber das führt wohl zu weit...

Mr.Sark 28. Jan 2008

Ach ja netter Titel "Größe ist nicht alles" den auch Umfang macht Gewicht :D

Yps mit Lanti 28. Jan 2008

Friss die Hälfte, Speckbulle! (Fällt dem Speckmatz beim Labern eigentlich Essen aus der...


Folgen Sie uns
       


HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018)

HTC hat mit dem U12 Life ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt, das besonders durch die gravierte Glasrückseite auffällt. Golem.de konnte sich das Gerät vor dem Marktstart anschauen.

HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /