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StudiVZ will sich mit neuer Software gegen Facebook rüsten

Drittes Social-Network soll SchülerVZ und StudiVZ ergänzen

Die viel gescholtene Studentenplattform StudiVZ will sich mit einer neuen Softwareplattform gegen den Markteintritt des US-Konkurrenten und Vorbilds Facebook rüsten. Externen Entwicklern will StudiVZ APIs bereitstellen und auch über einen Beitritt zu Googles Initiative OpenSocial denkt man bei StudiVZ ernsthaft nach.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Softwareplattform von StudiVZ wurde in den letzten sechs Monaten komplett neu geschrieben, sagte StudiVZ-Chef Marcus Rieke der FAZ. Einst hatte StudiVZ vor allem durch Sicherheitslücken für Schlagzeilen gesorgt, mittlerweile aber stellt StudiVZ mit den Websites StudiVZ und SchülerVZ mit zusammen über 10 Milliarden PageImpression die laut IVW derzeit größten Webangebote in Deutschland. Allerdings steht das einstige US-Vorbild für StudiVZ, Facebook, vor dem Eintritt in den deutschen Markt.

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Auf Basis der neuen Software-Architektur sollen sich neue Funktionen viel schneller entwickeln als bisher und auch Schnittstellen für externe Entwickler will StudiVZ anbieten. Neben einem proprietären API will sich StudiVZ womöglich auch OpenSocial öffnen. Zudem soll die neue Plattform neue Optionen zum Schutz der Privatsphäre bieten: "Zum Beispiel haben uns viele Mitglieder gesagt, sie möchten nicht, dass ein Personalleiter ihre Partyfotos sehen kann. Die neuen Optionen geben den Nutzern filigrane Einstellungsmöglichkeiten, wer ihre Seiten anschauen und was andere Nutzer dort sehen können", so Rieke gegenüber der FAZ.

Ein "News-Feed", wie ihn Facebook bietet, ist bei StudiVZ derzeit nicht in Planung, "aber das prüfen wir sehr gründlich", sagte Marcus Rieke. Er bestätigte gegenüber der FAZ auch Pläne für ein weiteres Angebot, das im Segment oberhalb von StudiVZ angesiedelt sein soll. Mit SchülerVZ hatte StudiVZ nach unten erweitert. Heute zählt StudiVZ 4,8 Millionen Mitglieder, aber in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es nur 3,5 Millionen Studenten. Insgesamt haben die Plattformen des zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörenden Unternehmens rund 7,5 Millionen Mitglieder, Ende 2008 sollen es 14 Millionen sein.

Im Kerngeschäft StudiVZ arbeitet das Unternehmen laut Riecke profitabel, anders sieht dies derzeit bei SchülerVZ und im Auslandsgeschäft aus, so dass das Unternehmen unter dem Strich noch Verluste macht.

[Golem.de gehört wie StudiVZ zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]



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Dominik b. 05. Jan 2009

Also ahbe mal ne farge cih möchte auch so ne ähnliche seite wie studiVZ &co machen nur...

WhiteHotaru 14. Nov 2008

Und damit verstößt Du genau genommen gegen die AGB: 2.2 Jeder Nutzer darf sich nur ein...

Manuel von... 29. Jan 2008

Meine erste Vermutung vor fast 4 Wochen ist anscheinend wahr. Siehe hier: http://blog...

ThomasDDJD 28. Jan 2008

Na, Angst um Eure Jobs bei StudiVZ?

Crunchie 28. Jan 2008

http://pennerVZ.de/


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