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Studie: Schulen werden mehr in Open Source investieren

Verantwortliche in 14 Ländern befragt

Bildungseinrichtungen werden in den nächsten Jahren mehr Geld für Open-Source-Software ausgeben, schreiben die Marktforscher von Datamonitor in einer neuen Studie. Auch das OLPC-Projekt trage zum Erfolg von Open Source im Bildungssektor bei.

Laut der Studie "Unlikely Bedfellows - Open Source Initiatives and Commercial Vendors in the Education Market" wird der weltweite Bildungssektor im Jahr 2012 489,9 Millionen US-Dollar in Open-Source-Software und Service und Support investieren. Heute lägen die Ausgaben hierfür bei 286,2 Millionen US-Dollar, schreiben die Marktforscher von Datamonitor. Zu diesem Schluss kommen sie durch Umfragen unter Herstellern und Verantwortlichen in Schulen aus 14 Ländern - darunter die USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Indien, die Niederlande, Spanien und Italien.

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Demnach gehen die Bildungseinrichtungen davon aus, dass sie über Open-Source-Software eine höhere Kontrolle haben als über proprietäre Produkte. So könnten sie selbst Änderungen an den eingesetzten Lösungen durchführen. Vor allem der Lock-In-Effekt proprietärer Produkte sei ein Problem, da die Institutionen den Eindruck hätten, ihnen würden Updates aufgezwängt, wenn sie keines brauchen, heißt es in der Studie weiter. Viele der Befragten sind außerdem der Meinung, dass die proprietären Produkte sie daran hindern, ihre Informationen und Methoden mit anderen zu teilen - mit Open-Source-Software hingegen ließen sich bessere Verfahren implementieren, um Lehrmaterialien beispielsweise online verfügbar zu machen.

Doch gerade zu Beginn könne es auch Probleme beim Einsatz von Open Source geben, vor allem da entsprechend geschultes Personal fehle, so Datamonitor-Analyst Justin Davidson in seiner Studie weiter. Hier mache sich bemerkbar, dass für viele freie Lösungen nicht derselbe Support wie von herkömmlichen Software-Anbietern verfügbar sei.

Die Organisation One Laptop Per Child (OLPC) könne ebenfalls Auswirkungen auf den Bildungssektor haben. Sollte das Projekt mit seinem Bildungsnotebook erfolgreich sein, könnte es andere Hersteller dazu bringen, günstige Produkte für Entwicklungsländer anzubieten. Zum anderen könnten auch andere Länder das Gerät nutzen, wie es bereits in Alabama geplant ist.


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Runlevel_5 28. Jan 2008

Is´ klar... erstmal vor der eigenen Tür kehren!!!

AuchDebianer 28. Jan 2008

Es ist halt einfacher sich an bessere Sachen zu gewöhnen als wenn man von einer idealen...

Debianer 27. Jan 2008

Manche Software ist Open-Souce aber nur für die "Private"-Nutzung Kostenfrei :) Aber...

Debianer 27. Jan 2008

Nach meiner Ausbildung (in nem halben Jahr) gehts für mich auch zu Dell-Support /sowohl...

esr 26. Jan 2008

Ist der Mac etwa was Besseres, nur weil er aus der Garage stammt?



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