Nokia erwirtschaftet Milliardengewinn

Jahresumsatz beträgt 51,1 Milliarden Euro

In Deutschland prasselt scharfe Kritik auf Nokia ein, weil der Handy-Konzern das Werk in Bochum stilllegen wird und daher rund 2.300 Menschen ihre Arbeit verlieren. Zugleich haben die Finnen im zurückliegenden vierten Quartal 2007 einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro eingefahren. Im Gesamtjahr betrug der Gewinn 7,2 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 67 Prozent entspricht.

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Der Umsatz im zurückliegenden vierten Geschäftsquartal 2007 betrug 15,7 Milliarden Euro, womit die Finnen diesen Wert um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern konnten. Auch der daraus resultierende Gewinn in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zog an, was einen Anstieg von 44 Prozent bedeutet. Allein der Handy-Bereich steuerte einen um 5 Prozent gesteigerten Umsatz von 7,4 Milliarden Euro bei, aus dem Multimedia-Bereich stammt ein Umsatz von 3 Milliarden Euro bei einer Steigerung von 42 Prozent und Nokia Siemens Networks steuerte 4,6 Milliarden Euro bei.

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Im Gesamtjahr 2007 steigerten die Finnen den Umsatz um 24 Prozent auf 51,1 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz bei 41,1 Milliarden Euro und einem Gewinn von 4,3 Milliarden Euro. Auf den Mobiltelefon-Sektor entfiel ein Umsatz in Höhe von 25,1 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 1 Prozent entspricht. Der Multimedia-Bereich liegt im Gesamtjahr bei 10,6 Milliarden Euro Umsatz. Dies entspricht einer Steigerung von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Nokia Siemens Networks entfallen 13,4 Milliarden Euro Umsatz.

Im Gesamtjahr 2007 verkaufte Nokia auf dem Weltmarkt 437,1 Millionen Mobiltelefone, was einem Anstieg von 25,8 Prozent entspricht. Europa mit 117,2 Millionen sowie die Region Asien-Pazifik mit 112,9 Millionen sind weiterhin die größten Märkte für die Finnen. Aber auch der Mittlere Osten und Afrika mit 75,6 Millionen Geräten sowie China mit 70,7 Millionen Geräten stellen wichtige Märkte für Nokia dar. Schwach bleibt das Nordamerika-Geschäft, das sogar in den Verkaufszahlen um 23,3 Prozent einsackte, so dass Nokia dort nur 19,4 Millionen Geräte absetzte. Der Marktanteil im Handy-Markt liegt nach Nokia-Angaben nun bei 40 Prozent.

Nachdem Nokia kürzlich die Werksschließung in Bochum verkündet hatte, leidet das Image des Branchen-Primus in Deutschland zusehends. Zunächst hatte Nokia scheinbar aus Angst vor Nachfragen die Pressekonferenz anlässlich der Quartalszahlen absagen wollen, sich dann aber doch anders entschieden. Verschiedene Umfragen aus den vergangenen Tagen belegen, dass viele Verbraucher in Deutschland keine Mobiltelefone von Nokia mehr nutzen und den Hersteller boykottieren wollen.

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fjury 28. Jan 2008

Ich glaube nicht, dass die Medien vorsetzlich das Umweltbewusstsein geweckt haben. Das...

itsme 27. Jan 2008

Leider sind die Jobs auf Lebenszeit tatsächlich in der heutigen Zeit nicht mehr...

kopfschuettel 25. Jan 2008

Was für ein bescheuerter Artikel. Hört sich eher nach einem sozialistischen Staat à la...

titrat 25. Jan 2008

Nichts gegen Entlassungen oder Werksschließungen. Wenn ein Betrieb sich nicht rechnet...



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