Spieletest: Ankh 3 - Kampf der Götter
Am Spielprinzip hat sich wenig geändert: Immer noch müssen zahlreiche Rätsel gelöst und viele Multiple-Choice-Gespräche geführt werden, wobei Erstere immer noch meist recht offensichtlich und logisch sind, Letztere meist immens unterhaltsam.
Die Fähigkeit des Entwickler-Teams Deck13, irrsinnig witzige Dialoge zu schreiben, ist auch hier wieder ein Garant für beste Unterhaltung. Die hervorragende deutsche Synchronisation (inklusive der deutschen Stimme von John Cleese) tut ein Übriges dazu, die Zahl der Lacher in konstant hohem Bereich zu halten.
Dafür ist der Titel für Neueinsteiger wie für Kenner der Reihe gleichermaßen gut geeignet. Zwar gibt es diverse Anspielungen an die ersten Ankh-Titel, allerdings können die auch einfach übergangen werden, ohne dass der Spielspaß wirklich leidet. Und der eher geringe Spielumfang wird durch die Preisgestaltung des Spiels ebenfalls abgefedert: Ankh 3 ist für unter 30,- Euro im Handel erhältlich.
Fazit:
Ganz so gelungen wie das ebenfalls von Deck13 stammende Jack Keane ist Ankh 3 sicherlich nicht; dafür ist der Umfang zu gering und das Gameplay zu berechenbar. Ein ungemein unterhaltsamer Point-&-Click-Titel ist den Entwicklern hier aber trotzdem gelungen. Da bleibt zu hoffen, dass man auch weiterhin im Jahresrhythmus mit neuen Abenteuern von Assil versorgt wird.