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W3C legt ersten Entwurf von HTML 5 vor

Weitere Übersicht schaffen andere neue Elemente: Für die Kennzeichnung von Dialogen, wie etwa Interviews, soll in Zukunft das Element

<dialog>

in Verbindung mit den Elementen

<dt>

und

<dd>

genutzt werden, für Audio und Video sind die Elemente

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<audio>

bzw.

<video>

vorgesehen. Insgesamt haben es mehr als 20 neue Elemente in den Arbeitsentwurf geschafft, die unter anderem auch die Zeit, zweidimensionale Grafiken oder einen Fortschritt (etwa bei einem Download) repräsentieren können.

Ebenfalls neu in HTML ist das altbekannte Element

<embed>

, das fortan offiziell für das Einbinden von Plug-In-Inhalten genutzt werden darf. Das "embed"-Element ist schon länger Bestandteil von vielen HTML-Seiten, wurde bisher jedoch nie offiziell vom W3C anerkannt. Der offizielle Weg war bisher die Nutzung des "object"-Elements. Damit nähert sich HTML 5 bei der Benutzung von Plug-Ins mehr den damals geschaffenen Fakten von Netscape an.

HTML 5 ist nicht nur um neue Elemente und Attribute bereichert worden. Auch einige Änderungen sind in den Entwurf eingeflossen. So ist das Anker-Element

<a>

ohne das Attribut "href" nun als Platzhalterlink definiert und die Elemente

<b>

,

<i>

und

<strong>

sind nun in ihrer Bedeutung leicht abgeändert worden. Sie dürften sich bei der Interpretation durch den Browser jedoch kaum ändern. Aus 'Fett', 'Kursiv' und 'starke Betonung' wird nun ein stilistischer Ableger ohne besondere Bedeutung ("stylistically offset from the normal prose without conveying any extra importance"), eine besondere Betonung ("alternate voice or mood") bzw. die Wichtigkeit der jeweils ausgezeichneten Textstelle.

Über Bord wirft der HTML-5-Standard die meist schon länger missbilligten ("deprecated") Elemente

<basefont>

,

<big>

,

<center>

,

<s>

,

<strike>

,

<tt>

,

<u>

und

<font>

. Für das "font"-Element gibt es jedoch eine Ausnahme. WYSIWYG-Editoren (What you see is what you get) dürfen das Element auch weiterhin nutzen. Für alle anderen gilt, dass in Zukunft CSS benutzt werden soll, um die entfallenen Elemente zu ersetzen.

Andere Elemente, die nicht mehr in HTML 5 enthalten sind, sind

<frame>

,

<frameset>

und

<noframes>

(Gründe sind schlechte Benutzbarkeit und Zugänglichkeit bei Nutzung der Elemente) sowie selten genutzte Elemente wie

<acronym>

(übernimmt

<abbr>

),

<applet>

(übernimmt

<object>

),

<isindex>

und

<dir>

(übernimmt

<ul>

).

Außerderm wurde der HTML-Standard noch um eine Fehlerbehandlung erweitert und schließlich sieht HTML 5 vor, dass die Anforderungen an Autoren und Browser getrennt werden. So darf der Webautor etwa alte Elemente nicht mehr benutzen, aus Kompatibilitätsgründen sollen neuere Browser diese Elemente jedoch weiterhin unterstützen.

An der aktuellen Entwurfsfassung von HTML 5 haben unter anderem ACCESS, AOL, Apple, Google, IBM, Microsoft, Mozilla, Nokia und Opera sowie zahlreiche andere Firmen und Institutionen mitgearbeitet. Die Grundlage zu HTML 5 hat die WHATWG gelegt. Bis auf wenige Ausnahmen wie experimentelle Builds von Opera oder Webkit werden die neuen Möglichkeiten von HTML 5 noch nicht in Browsern genutzt.

Bis HTML 5 verabschiedet wird, geht der aktuelle Entwurf üblicherweise noch einige weitere Entwurfsstadien durch, ehe er als "Recommendation" vom W3C zu einem Standard erhoben wird.

Golem.de hat sich in zwei Artikeln dem Thema HTML 5 und CSS 3 bereits im letzten Jahr gewidmet.

 W3C legt ersten Entwurf von HTML 5 vor

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kernel 22. Jul 2008

Oh man, erst waren die Tabellen die, die obsolet geworden sind und jetzt sollen es DIVs...

King Euro 25. Jan 2008

Das sollte bloß n Witz sein! :-/

Kai123 24. Jan 2008

Serverseitig geht das schon (hattest du ja auch geschrieben) Clientseitig könntest du so...

GodsBoss 24. Jan 2008

Was hat "target" bei Links mit HTML (4.01) contra XHTML (1.0) zu tun?

bernardo 24. Jan 2008

nichts...


renephoenix.de / 28. Jan 2008

Seite 2 / 24. Jan 2008

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