Acid3-Test überprüft dynamische Fähigkeiten von Browsern

Der neue Acid3-Test soll diese Vorgabe erfüllen. 84 Einzeltests überprüfen das korrekte Verhalten des Browsers. Als "Worst-Case-Szenario" muss ein Browser beweisen, auch in Extremsituationen noch eine korrekte Darstellung zu liefern. Dabei schließt der Acid-Test ein, dass der Webentwickler Fehler macht. Selbst in einer solchen Situation muss ein Browser noch eine korrekte Darstellung abliefern, etwa indem er die Fehler ignoriert und möglichst nicht interpretiert. Der aktuelle Acid2-Test enthält unter anderem CSS-Regeln, die nicht zulässig sind. Ein Browser, der den Test bestehen will, muss in der Lage sein, diese zu ignorieren.
Der derzeitige Status des sich in Entwicklung befindlichen Acid3-Tests lässt sich über einen Vorschaulink(öffnet im neuen Fenster) betrachten, der jedoch mit großen Lettern in der URL darauf hinweist, dass der Acid3-Test noch nicht fertig ist und demzufolge dessen Ergebnisse noch mit Vorsicht zu genießen sind.
Ian Hickson, der schon für den zweiten Acid-Test verantwortlich war, hat auf seiner Website zu einem kleinen Wettbewerb(öffnet im neuen Fenster) aufgerufen, um die noch fehlenden 16 Einzeltests aufzufüllen. Mittlerweile sollten alle Vorschläge eingegangen sein, so dass jetzt die 16 Tests ausgewählt werden können. Eventuell schafft es sogar ein SVG-Test ( Scalable Vector Graphics(öffnet im neuen Fenster) ) in den Acid3. Mitglieder der SVG Working Group haben eigene Tests eingereicht(öffnet im neuen Fenster) ; sollten es diese nicht in den Acid3-Test schaffen, denkt die Working Group sogar über einen eigenen SVG-Acid-Test nach.
Weitere Informationen zum Acid3-Test(öffnet im neuen Fenster) gibt es auf der Webseite des Web Standards Project.



