Zum Hauptinhalt Zur Navigation

OS/2 wird nicht Open Source

IBM empfiehlt Migration auf anderes Betriebssystem. IBMs Antwort auf die Ende 2007 gelaufene Petition, OS/2 als Open Source freizugeben, ist ein eindeutiges Nein. Schon 2005 hatte die erste Petition der Initiatoren keinen Erfolg. Das Unternehmen empfiehlt OS/2-Nutzern, auf vergleichbare Lösungen umzusteigen.
/ Julius Stiebert
36 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Betreiber der Webseite OS2World.com bemängeln, dass OS/2 nur schlecht von Softwareunternehmen unterstützt wird und fürchten, dass das Betriebssystem ganz verschwinden könnte. Daher wurde 2005 eine erste Petition gestartet, damit IBM OS/2 als Open Source freigibt. 2007 folgte die zweite Petition .

Doch IBMs Antwort(öffnet im neuen Fenster) fällt nicht positiv aus. Man habe schön öfter geprüft, ob OS/2 geöffnet werden kann, aus geschäftlichen, technischen und rechtlichen Gründen sei dies jedoch nicht möglich, heißt es in dem Brief(öffnet im neuen Fenster) . IBM habe Support-Angebote für Kunden, die noch OS/2 einsetzen, Produktverbesserungen seien jedoch nicht geplant und weiterhin empfehle IBM, von OS/2 auf ein anderes System zu migrieren. Alternativen habe man im Programm und helfe beim Umstieg, so IBM.

IBM hatte den Vertrieb und die Entwicklung des Systems 2005 eingestellt.


Relevante Themen