• IT-Karriere:
  • Services:

Ein KDE alle sechs Monate

KDE 4.1 im Juli 2008, Fehlerkorrekturen sollen monatlich erscheinen

Die kürzlich innerhalb des KDE-Release-Teams gestartete Diskussion um einen neuen Veröffentlichungszyklus ist wie erwartet ausgegangen: Künftig soll es alle sechs Monate neue Versionen der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche geben. KDE 4.1 erscheint demnach im Juli 2008 und wird gegenüber der Version 4.0 weitere Funktionen enthalten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Für KDE 4.0 brauchten die Entwickler über zwei Jahre und legten damit einen Grundstein für die neue Generation ihres Linux-Desktops. Damit es bis zur nächsten Version, die mit mehr Funktionen aufwarten soll, nicht so lange dauert, stimmten sich die KDE-Entwickler vor wenigen Tagen über einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus ab.

Stellenmarkt
  1. ZytoService Deutschland GmbH, Hamburg
  2. ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Wie sich bei der Diskussion schon abzeichnete, fiel die Entscheidung für regelmäßige Veröffentlichungen - alle sechs Monate soll nun eine neue KDE-Version vor der Tür stehen, wie Sebastian Kügler schreibt. Monatlich sollen jedoch fehlerbereinigte Versionen veröffentlicht werden; das nächste große Update für KDE 4 steht jedoch mit KDE 4.1 im Juli 2008 an.

Diese Version wird auf Trolltechs Qt-Bibliothek 4.4 setzen und damit auch zusätzliche Funktionen etwa beim Desktop-Framework Plasma enthalten: Das soll dann auch für MacOS X erstellte Widgets auf der Arbeitsfläche positionieren können. Das Multimedia-Framework Phonon wird dann zudem mit weiteren Backends, beispielsweise für GStreamer und DirectShow9, ausgestattet sein und mit Dragon Player wird auch die neue Videowiedergabe an Bord sein. Zudem ist geplant, dass das Kommunikations-Framework Decibel und das PIM-Framework Akonadi zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sollen mit KDE 4.1 Portierungen für OpenSolaris, Windows und MacOS X verfügbar sein. Bei Letzteren bezieht sich dies nur auf die Frameworks und die Anwendungen.

Mit der Entscheidung für sechsmonatige Veröffentlichungen gleiche man den Zeitplan des Projektes an den der Linux-Distributionen an und erleichtere ihnen so, KDE aufzunehmen, schreibt Kügler in seiner Ankündigung. Auf der KDE-Entwicklerkonferenz Akademy 2007 hatte Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth genau das gefordert und vorgeschlagen, alle sechs oder neun Monate neue KDE-Versionen freizugeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  2. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  3. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...
  4. (u. a. The Crew 2 für 8,49€, Doom Eternal für 21,99€, Two Point Hospital für 8,29€, The...

KDEra 21. Jan 2008

für jeden, schadlos ausprobierbar: mit http://home.kde.org/~binner/kde-four-live/ Gru...


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
  2. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
  3. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
    Golem on Edge
    Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

    Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
    Eine Kolumne von Sebastian Grüner

    1. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
    2. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland
    3. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft

      •  /