Linux-Kernel 2.6.24 mit neuen WLAN-Treibern
Die MMC-Unterstützung in Linux ist nun auch in der Lage, "Secure Digital I/O" (SDIO) nutzen zu können, womit Geräte wie GPS-Empfänger oder Bluetooth-Adapter in Form einer SD-Karte angesprochen werden können. Derzeit gibt es drei Treiber: einen für GPS-Schnittstellen, einen für den Marvell-8686-WLAN-Chip und einen für Bluetooth. Der SPI-Bus wird ebenfalls unterstützt, da er von SDIO vorausgesetzt wird.
Das USB-System ist in der neuen Version in der Lage, mit USB-Authentifizierung umzugehen, um festzulegen, ob ein Gerät an einem Gerät benutzt werden darf oder nicht. Dies ist nötig, um Unterstützung für Wireless USB in den Linux-Kernel zu bekommen. Damit kann der Root-Nutzer festlegen, ob ein angeschlossenes Gerät auch wirklich vom Benutzer verwendet werden darf.
Auch der Umgang mit "Dirty Memory" wurde geändert. Dieser "schmutzige" Speicher tritt auf, wenn Daten noch im Speicher behalten anstatt auf das Gerät geschrieben werden. Allerdings wurde dies zuvor global verwaltet, so dass ein langsames Gerät ein schnelles ausbremsen konnte. In 2.6.24 hingegen wird das Verfahren pro Gerät abgewickelt.
Neben, wie üblich, einigen neuen Treibern für Video4Linux kamen unter anderem ein erweiterter Vesa-Framebuffer-Treiber und ein Treiber für Intels E1000-PCI-Express-Netzwerkkarte hinzu. Außerdem wurden weitere Teile des Open Sound Systems entfernt. Weiterhin gab es Änderungen an den Subsystemen, wie etwa Verbesserungen in Bezug auf Speicher-Hotplug und der Verschlüsselungsalgorithmus Seed wird nun unterstützt. Die Virtualisierung KVM kann nun auch 64-Bit-Windows als Gast ausführen. Einige Patches, zum Beispiel für PID-Namespaces, lassen zudem integrierte Container-Virtualisierungslösungen im Linux-Kernel in greifbare nähe rücken.
Der Linux-Kernel 2.6.24 steht wie gewohnt als komplettes Archiv und als Patch zum Download bereit. Auch auf diversen Mirror-Servern liegen die Dateien.
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Hatte vor einiger Zeit mit Ubuntu das gleiche Problem. Es lag daran, dass der (damalige...
Man muss den Kernel nur für die PowerPC Architektur kompilieren. Genauso kann man viele...
Danke, weiter so.
Also wirklich, da muss doch selbst ein Windowsfan ehrlich sagen: das ist aber schon...