Intels Grafik-Chip "Larrabee" kommt frühestens Ende 2009

Erste Chips sollen Ende 2008 hergestellt werden

Während einer Telefonkonferenz zu Intels jüngsten Quartalsergebnissen erklärte CEO Paul Otellini, dass das seit über einem Jahr durch die Presse geisternde Projekt "Larrabee" später als erwartet fertig wird. Der Grafikprozessor existiert noch gar nicht in Form eines Chips, eventuell soll er erst 2010 auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Otellini auf die Frage eines Analysten erklärte, erwartet Intel das "first silicon" zu Larrabee erst Ende des Jahres 2008. Daraus sollen dann Muster werden, die an "Entwickler" gehen, so Otellini - gemeint sind damit offenbar Spiele-Entwickler; das Referenz-Design für Grafikkarten entwirft in der Regel der Hersteller des Chips. Ende 2009 oder Anfang 2010 rechnet der Intel-CEO dann mit ersten Produkten auf Basis von Larrabee.

Stellenmarkt
  1. SAP BW/BI Developer (m/w/d)
    ARBURG GmbH + Co KG, Loßburg
  2. Koordinator*in "Smart(e) City" (m/w/d)
    Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

Das ist über ein Jahr später, als bisher erwartet wurde - Intel hielt sich aber zu Larrabee selbst stets sehr bedeckt und nannte offiziell noch keinen Termin. Auf dem letzten IDF in San Francisco im September 2007 sprachen Intel-Vize Pat Gelsinger und Otellini auch stets nur von "ersten Demonstrationen" von Larrabee im Jahr 2008. Bereits Ende 2006 waren jedoch erste Gerüchte zu diesem Projekt aufgetaucht, und unbestätigten Berichte zufolge hat Intel auf der Computex 2007 erstes Feedback von Grafikkarten-Herstellern eingeholt - obwohl der Chip noch gar nicht fertig ist, wie sich jetzt herausstellt.

Taiwanische Medien waren in der Folge davon ausgegangen, dass Larrabee noch Mitte 2008 erscheinen könnte. Mit der nun vorliegenden Aussage von Paul Otellini ist auch fraglich, ob die Mitte 2007 aufgetauchten Entwicklungsunterlagen zu Larrabee noch aktuell sind. Demnach soll es sich um einen Chip mit 16 x86-Kernen handeln, die aber sehr einfach aufgebaut sind und anders als moderne CPUs die Befehle nur In-Order ausführen können.

Offiziell hatte Intel Larrabee im April 2007 auf dem IDF in Peking angekündigt, und auch das Design als Many-Core-Prozessor (also mit mehr als 4 Kernen) bestätigt. Während Pat Gelsinger in seinem öffentlichen Vortrag das Projekt noch vor allem als Beschleuniger für technisch/wissenschaftlichen Einsatz positionierte, bestätigte er sechs Monate später auf dem nächsten IDF auf Nachfragen, dass daraus auch eine Grafikkarte mit Treibern für DirectX und OpenGL werden soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Stingrey 20. Jan 2008

wenn sich mal einer von euch mit Prozessfertigung auskennen würde, würde er wissen das...

Quetschfrosch 20. Jan 2008

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,390010,00.html Nee, Studenten geht es bei...

Hordarc 18. Jan 2008

Ich denke das es für den Nethalem Nachfolger drauf hinauslaufen wird beides zu vereinen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Amazon zeigt neuen Fire TV Cube

Das neue Spitzenmodell der Fire-TV-Produktfamilie wurde beschleunigt und hat deutlich mehr Anschlüsse als bisher. Zudem wird eine neue Fire-TV-Fernbedienung angeboten.

Streaming: Amazon zeigt neuen Fire TV Cube
Artikel
  1. Berufsschule für die IT-Branche: Leider nicht mal ausreichend
    Berufsschule für die IT-Branche
    Leider nicht mal "ausreichend"

    Lehrmaterial wie aus einem Schüleralbtraum, ein veralteter Rahmenlehrplan und nette Lehrer, denen aber die Praxis fehlt - mein Fazit aus drei Jahren als Berufsschullehrer.
    Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch

  2. Tim Cook: Apple will Entwicklung in München weiter ausbauen
    Tim Cook
    Apple will Entwicklung in München weiter ausbauen

    Laut Konzernchef Cook ist der Standort München wegen der Mobilfunktechnik für Apple "sehr, sehr wichtig". Doch da ist noch mehr.

  3. Smarte Lautsprecher: Amazons neue Echo-Lautsprecher haben Sensoren
    Smarte Lautsprecher
    Amazons neue Echo-Lautsprecher haben Sensoren

    Amazon hat zwei neue Echo-Dot-Modelle vorgestellt. Außerdem erhält der Echo Studio Klangverbesserungen und Amazon macht den Echo Show 15 zum Fire TV.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller GoW Ragnarök Edition vorbestellbar • Saturn Technik-Booster • Viewsonic Curved 27" FHD 240 Hz günstig wie nie: 179,90€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 499€, ASRock RX 6800 579€) • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • Alternate (KF DDR5-5600 16GB 96,90€) [Werbung]
    •  /