Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft gibt Office-Formate zur Nutzung frei

Neuer OOXML-Konverter wird entwickelt

Microsoft will seine binären Office-Formate leichter zugänglich machen und nimmt sie dafür in das Open Specification Promise auf. Zuvor waren die Spezifikationen zwar lizenzfrei, wer sie erhielt, wurde jedoch von Microsoft ausgewählt. Zudem will Microsoft an einem neuen Open-Source-Programm arbeiten, das die alten Binärformate in das neue XML-Format Office Open XML (OOXML) umwandelt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die binären Office-Formate - namentlich also DOC, XLS und PPT - waren schon vorher lizenzfrei (PDF). Der Zugang zu den Spezifikationen musste jedoch bei Microsoft erbeten werden und während das Unternehmen angibt, hunderte Firmen wie IBM und Sun hätten die Dokumentationen, gibt es Vermutungen, dass nur Firmen dieser Größe sowie Regierungen von Microsoft berücksichtigt wurden.

Stellenmarkt
  1. Weleda AG, Schwäbisch Gmünd
  2. Pongs Technical Textiles GmbH, Düsseldorf, Pausa-Mühltroff

Nun aber soll die Situation vereinfacht werden, wie Brian Jones aus Microsofts Office-Team ankündigt. Die binären Formate sollen demnächst unter das Open Specification Promise fallen, in dessen Rahmen Microsoft die Nutzung verschiedener Techniken und Spezifikationen aus dem eigenen Hause erlaubt. Jeder könnte diese dann herunterladen und implementieren. Die Freigabe soll bis zum 15. Februar 2008 erfolgen.

Welche Version seiner Dateiformate Microsoft allerdings veröffentlichen wird, ist bisher nicht bekannt. Das Open Specification Promise bezieht sich jedoch ausdrücklich nur auf die veröffentlichte Version und nicht auf neuere. Auch ob die unter dem Open Specification Promise verfügbaren Spezifikationen in GPL-lizenzierter Software implementiert werden kann, ist nicht klar.

Ferner gab Jones bekannt, dass Microsoft ein neues Projekt starten wird, das einen Konverter unter einer BSD-Lizenz entwickelt. Dieser wird die alten Formate in Microsofts XML-Format OOXML umwandeln. Dafür will das Unternehmen mit anderen Firmen zusammenarbeiten, die sich an der Entwicklung beteiligen wollen. Das Projekt soll seine Heimat bei Sourceforge finden. Allerdings hat Microsoft zuvor bereits ein solches Projekt gemeinsam mit Novell gestartet, der neue Konverter wird wohl ein Bestandteil der Zusammenarbeit mit der Normungsinstitution Ecma.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

testerxy 21. Jan 2008

..., die Speizifikationen aber sehr wahrscheinlich nur auf Anfrage GROSSER Firmen...

BSDDaemon 20. Jan 2008

Da ist schon der Fehler. Man muss zwischen der Freiheit des Codes und der Freiheit des...

seeschwimmer 19. Jan 2008

Ein einziges Format für Texte wär sinnvoll. Damit meine ich, dass auch im Web das selbe...

lilili 19. Jan 2008

... von mir gibbet beim Datenaustausch nur PDF oder OpenDocument.

esr 19. Jan 2008

...TeX oder LaTeX das optimale Format für Dokumente. Zumindest bei mir heißt es schon...


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    •  /