Hypervisor Xen 3.2 veröffentlicht

PCI-Geräte können virtuellen Maschinen zur Verfügung gestellt werden

Die neu erschienene Version 3.2 der freien Virtualisierungssoftware Xen bringt erstmals das neue Sicherheitsmodell mit, lässt Suspend-to-RAM auf dem Host zu und kann PCI-Geräte exklusiv einer virtuellen Maschine zur Verfügung stellen. Viel Arbeit floss aber auch in die Architektur der Software.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Da die Entwickler einiges unter der Haube schraubten, sind viele der vorgenommenen Änderungen und Verbesserungen nicht für den Nutzer sichtbar. Doch auch einige direkt nutzbare Neuerungen gibt es, darunter das Sicherheitsframework Xen Security Modules (XSM). XSM erweitert die ursprünglich in Xen vorhandene Sicherheitsarchitektur ACM und ähnelt den Linux Security Modules. Ausführlich vorgestellt wurde XSM auf dem Xen Summit (PDF).

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Mit der neuen Xen-Version wird zudem ACPI-S3 (Suspend-to-RAM) auf dem Host unterstützt. PCI-Geräte lassen sich nun auch exklusiv einem unmodifizierten Gast zuweisen, was dann allerdings nur mit den neuen AMD- und Intel-Prozessoren, die hardwareseitig I/O-Virtualisierung bieten, funktioniert.

Der x86-Real-Mode lässt sich nun so weit emulieren, dass bei nicht modifizierten Gästen bisher inkompatible Bootloader funktionieren. Eine schnellere VGA-Emulation und konfigurierbare Timer gibt es ebenfalls im Zusammenspiel mit Prozessoren, die Virtualisierungsfunktionen unterstützen. Da mit diesen Funktionen das Gastsystem nicht wie bei der Paravirtualisierung geändert werden muss, können so auch proprietäre Betriebssysteme wie Windows unter Xen laufen.

Noch gibt es keine fertigen Pakete im Download-Bereich der Webseite. Wer nicht warten will, bis diese verfügbar sind, kann den Quelltext bereits aus der Versionsverwaltung des Projektes beziehen.

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